Artikel getaggt mit "Iranische Literatur"

Hafis – Der Diwan

Hafis – Der Diwan

Es gilt als das bedeutendste Werk der mittelalterlichen persischen Dichtung überhaupt: „Der Diwan“ von Hafis. Der Literaturklassiker inspirierte Goethe zu seinem West-östlichen Diwan und beinhaltet mehrere hundert Ghaselen. Insgesamt ist Hafis Diwan in etwa 1000 Handschriften in Europa und dem Orient verbreitet, von denen es unterschiedliche Varianten gibt. In Deutschland wurde das berühmte Werk unter anderem 1812 von Joseph von Hammer-Purgstall übersetzt, der bekannt war für seine Übersetzungsarbeiten von orientalischer Literatur und gleichzeitig als Begründer der wissenschaftlichen...

Mehr

Buchvorstellung: „Immer mit Zucker“

Buchvorstellung: „Immer mit Zucker“

In ihrer Erzählung „Immer mit Zucker“ präsentiert die Autorin Pajand Soleymani eine surreale Welt, in der eine Frau in Teheran ins Kino geht und Filme des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda sehen möchte. Auch möchte sie etwas über Geschichte lernen. Sie wird verfolgt von einer rätselhaften Gestalt in Schwarz, ein Held steigt von der Leinwand und das Kino ist fast schon überfüllt – obwohl der Film in Originalsprache gezeigt wird und bereits Jahrzehnte alt ist. Die Erlebnisse der Frau lassen viele Fragen aufkommen und wirken mehr wie ein Traum und Fantasie. Auf der Suche nach sich selbst...

Mehr

Buchvorstellung: „Der letzte Granatapfel“

Buchvorstellung: „Der letzte Granatapfel“

Der Roman „Der letzte Granatapfel“ von Ali Bachtyar handelt von dem Flüchtling Muzafari Subhdam, der sich an Bord eines Bootes in Richtung Westen befindet. Er erzählt von seiner Geschichte, seiner 21-jährigen Gefangenschaft und seinen Weg in Freiheit.  So lässt ihn sein ehemaliger Anführer und Freund Jakobi Snauber aus der Gefangenschaft zurückholen und bringt ihn in sein Schloss, damit Subhdam nichts von den Verwüstungen und Zerstörungen der kurdischen Regionen erfährt. Der Protagonist begibt sich anschließend allerdings auf eine Reise, was seine Heimat mittlerweile geworden ist....

Mehr

Buchvorstellung: „Die Stadt der weißen Musiker“

Buchvorstellung: „Die Stadt der weißen Musiker“

Der Roman „Die Stadt der weißen Musiker“ von Ali Bachtyar handelt von dem Flötenspieler Dschaladat Kotr, der schon als Kind alle Menschen um sich herum mit seiner Musik verzaubert. Um sein geheimes Wissen weiterzugeben, nimmt der alte Sufi Ishaki Lewzerin ihn und seinen Freund mit in die Berge. Mit Beginn des Krieges und der Bombardements wandern die drei Flötisten von Dorf zu Dorf. Umgeben von brutalen Anschlägen, versteckt sich Dschaladat in einer namenlosen Stadt der Bordelle. Damit er nicht auffällt, verlernt er seine Kunst des Flötenspielens. Schutz erhält er durch das mysteriöse...

Mehr

Buchvorstellung: Die ersten Tage der Welt

Buchvorstellung: Die ersten Tage der Welt

Der Roman „Die ersten Tage der Welt“ des iranischen Autors Salem Khalfani handelt von einem Protagonisten, der einen Einblick in seine Vergangenheit gibt und schildert, wie er als Viertklässler seine erste Liebe in seiner Lehrerin Leili fand. Er erinnert sich an seinen Heimatort, seine alte Schule und an die Frau, die sein Herz erobert hat. Trotz aller seelischen Schwierigkeiten mit seinen Mitschülern ist der Junge glücklich darüber, seine Lehrerin täglich sehen zu können. Mit Freude schreibt er vor allem ihretwegen schöne Aufsätze und gibt sich besonders Mühe. Doch als Leila nach den langen...

Mehr