Artikel getaggt mit "Iranische Literatur"

„Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“

„Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“

In dem Beitrag „Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“ von Fahimeh Farsaie aus dem Iran Journal vom 15.12.2020 werden iranische Schriftstellerinnen thematisiert. Diese seien bei der Leserschaft zwar immer beliebter, trotzdem beherrsche noch immer der männliche Blick die iranische Literaturkritik. Im Jahr 1969 wurde mit dem Roman „Savushun (Drama der Trauer)“ von Simin Daneshvar das erste Werk einer iranischen Autorin veröffentlicht. Das Buch handelt vom Schicksal einer Landbesitzerfamilie in Schiras. Um 1970 publizierten Mahshid Amirshahi, Goli Taraghi und Shahrnoosh Parsipour die...

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Iranische Abende 2021

Iranische Abende 2021

In Kooperation mit dem Literaturhaus Bremen lädt der Sujet Verlag im Februar zu einer Online-Reise in den Iran ein. In einem abwechslungsreichen Programm aus insgesamt sechs Veranstaltungen im digitalen Format lernen Zuschauer das Land und die Menschen näher kennen und erfahren, was diese bewegt. Neben Buchlesungen werden auch Beiträge  zum  iranischen Kino gezeigt sowie Gespräche unter Literaten mit Einbezug des Publikums geführt. Die Inhalte sind unter anderem: Ein Beitrag von Autor und Schriftsteller Mahmood Hosseini Zad über die Poesie im iranischen Kino Ein Gespräch von Kurt Scharf über...

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Hafis – Der Diwan

Hafis – Der Diwan

Es gilt als das bedeutendste Werk der mittelalterlichen persischen Dichtung überhaupt: „Der Diwan“ von Hafis. Der Literaturklassiker inspirierte Goethe zu seinem West-östlichen Diwan und beinhaltet mehrere hundert Ghaselen. Insgesamt ist Hafis Diwan in etwa 1000 Handschriften in Europa und dem Orient verbreitet, von denen es unterschiedliche Varianten gibt. In Deutschland wurde das berühmte Werk unter anderem 1812 von Joseph von Hammer-Purgstall übersetzt, der bekannt war für seine Übersetzungsarbeiten von orientalischer Literatur. In der Auflage „Hafis – Der Diwan“, erschienen im...

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Buchvorstellung: „Immer mit Zucker“

Buchvorstellung: „Immer mit Zucker“

In ihrer Erzählung „Immer mit Zucker“ präsentiert die Autorin Pajand Soleymani eine surreale Welt, in der eine Frau in Teheran ins Kino geht und Filme des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda sehen möchte. Auch möchte sie etwas über Geschichte lernen. Sie wird verfolgt von einer rätselhaften Gestalt in Schwarz, ein Held steigt von der Leinwand und das Kino ist fast schon überfüllt – obwohl der Film in Originalsprache gezeigt wird und bereits Jahrzehnte alt ist. Die Erlebnisse der Frau lassen viele Fragen aufkommen und wirken mehr wie ein Traum und Fantasie. Auf der Suche nach sich selbst...

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Buchvorstellung: „Der letzte Granatapfel“

Buchvorstellung: „Der letzte Granatapfel“

Der Roman „Der letzte Granatapfel“ von Ali Bachtyar handelt von dem Flüchtling Muzafari Subhdam, der sich an Bord eines Bootes in Richtung Westen befindet. Er erzählt von seiner Geschichte, seiner 21-jährigen Gefangenschaft und seinen Weg in Freiheit.  So lässt ihn sein ehemaliger Anführer und Freund Jakobi Snauber aus der Gefangenschaft zurückholen und bringt ihn in sein Schloss, damit Subhdam nichts von den Verwüstungen und Zerstörungen der kurdischen Regionen erfährt. Der Protagonist begibt sich anschließend allerdings auf eine Reise, was seine Heimat mittlerweile geworden ist....

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