Regisseurinnen im Iran

Regisseurinnen im Iran

Der Artikel „Regisseurinnen im Iran – überraschend und facettenreich“ von Fahimeh Farsaie aus dem Iran Journal thematisiert die Situation der weiblichen Filmemacherinnen und geht auf die Genderungleichheit ein. Während die patriarchalische Kinokultur auf der Weltbühne dominiert, werden iranische Regisseurinnen kaum wahrgenommen und sind auch vielen westlichen Filmkennern nicht bekannt. Dazu sind die Frauen verschiedenen Einschränkungen wie Einschüchterungs- und Zensurmaßnahmen der Behörden und ungeschriebenen Gesetzen einer patriarchalen Gesellschaft ausgesetzt. Während der Zeit erlebte die Frauenfigur in den iranischen Filmen einen Wandel: Zu Beginn wurden traditionelle Rollenklischees verkörpert, heute stellen die weiblichen Leitbilder nicht mehr ausschließlich trauernde und dankbare Hausgehilfinnen dar. Verantwortlich für das differenziertere Gesicht der Frauenfiguren sind vor allem die iranischen Filmemacherinnen. Für den Durchbruch der Cineastinnen im iranischen Filmbetrieb sorgte die iranische Regisseurin Rakhshan Bani-Etemad mit ihrem Film „Zir-E Pust-E Shahr“. Die neue Generation von weiblichen Filmemacherinnen im Iran greift in ihren Filmen die sozioökonomischen Umstellungen des Landes auf, die nach dem Krieg zwischen dem Iran und dem Irak anfingen und reflektieren die Anforderungen, Hindernisse und Probleme im privaten Bereich der Menschen. Auch mit dem Thema der Liebe setzen sich verschiedene iranische Regisseurinnen in ihren Filmen auseinander. So werden das Konzept der Ehe, eine iranische Dreiecksliebe oder auch unkonventionelle Beziehungen geschildert.

Den vollständigen Artikel „Regisseurinnen im Iran – überraschend und facettenreich“ aus dem Iran Journal mit weiteren Aspekten können Sie hier nachlesen.