„Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“

„Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“

In dem Beitrag „Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“ von Fahimeh Farsaie aus dem Iran Journal vom 15.12.2020 werden iranische Schriftstellerinnen thematisiert. Diese seien bei der Leserschaft zwar immer beliebter, trotzdem beherrsche noch immer der männliche Blick die iranische Literaturkritik.

Im Jahr 1969 wurde mit dem Roman „Savushun (Drama der Trauer)“ von Simin Daneshvar das erste Werk einer iranischen Autorin veröffentlicht. Das Buch handelt vom Schicksal einer Landbesitzerfamilie in Schiras. Um 1970 publizierten Mahshid Amirshahi, Goli Taraghi und Shahrnoosh Parsipour die ersten iranischen Erzählungen, die Öffentlichkeit für die weibliche Sicht auf die Welt einforderten.

In den Anfängen der 80er-Jahre verschwanden viele Schriftstellerinnen aus der iranischen Literaturszene, da einige von ihnen durch das postrevolutionäre Klima ins Exil getrieben wurden. Erst nach 1990 kam mit dem Roman „The Drowned“ von Moniroo Ravanipour wieder ein Buch einer iranischen Autorin auf den Markt. Im Laufe der Jahre folgten weitere Werke weiblicher Schriftstellerinnen, die auch Tabuthemen wie Körperlichkeit, Verlangen und freie Liebe beinhalten. In der heutigen Zeit steigen Nachfrage und Interesse an von an von Frauen verfassten Büchern in Iran stetig. Auf der anderen Seite werden die literarischen Veröffentlichungen von iranischen Schriftstellerinnen noch immer lächerlich gemacht und abgewertet.

Hier können Sie den vollständigen Beitrag „Iranische Schriftstellerinnen: In a Man’s World“ von Fahimeh Farsaie aus dem Iran Journal vom 15.12.2020 nachlesen.