Coronavirus – Kommission empfiehlt schrittweise Aufhebung der Reisebeschränkungen für die EU

Coronavirus – Kommission empfiehlt schrittweise Aufhebung der Reisebeschränkungen für die EU

Auf Rat der Kommission sollen die Schengen-Mitgliedstaaten und Schengen-assoziierten Staaten die internen Grenzkontrollen bis zum 15. Juni 2020 aufheben und die Beschränkungen von nicht wesentlichen Reisen in die EU bis zum 30. Juni 2020 zu verlängern. Zusätzlich gibt es ab dem 1. Juli einen Ansatz, um die Beschränkungen anschließend schrittweise aufzuheben. Aufgrund der kritischen gesundheitlichen Lage in den Drittländern soll es aktuell noch keine allgemeine Aufhebung der Reisebeschränkung geben. In Ländern mit Reisebeschränkungen sollen die Kategorien der zugelassenen Reisenden erweitert werden, was sich beispielsweise auf internationale Studierende auswirkt. Zur Aufhebung der Reisebeschränkungen in der EU müssen die Maßnahmen an den Außengrenzen der EU einheitlich und koordiniert sein. So sollen die Mitgliedstaaten sich gemeinsam auf eine Liste von Nicht-EU-Ländern einigen, für die die Reisebeschränkungen ab dem 1. Juli wegfallen können. Hierfür spielen verschiedene Faktoren wie die epidemiologische Situation in dem Land, die Anwendung von Eindämmungsmaßnahmen sowie auch die Gesundheitssituation eine Rolle. Sollten bestimmte Kriterien nach der Aufhebung der Beschränkungen nicht mehr erfüllt sein, so kann diese auch wieder rückgängig gemacht werden. Falls ein Nicht-EU-Reisender eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt, so kann ihm die Einreise ebenfalls verweigert werden – auch wenn er aus einem Land kommt, in dem die Reisebeschränkungen bereits aufgehoben wurden.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Originalartikel „Coronavirus: Commission recommends partial and gradual lifting of travel restrictions to the EU after 30 June, based on common coordinated approach“ vom 11. Juni 2020.