1001 Wahrheit: Liebe in Zeiten der Revolution – Als Deutsche in der wundersamen Kultur des Iran

1001 Wahrheit: Liebe in Zeiten der Revolution – Als Deutsche in der wundersamen Kultur des Iran

Einfühlsam, detailliert und authentisch schreibt Christiane Amini über ihre Wahlheimat Iran in der sie in kurzer Folge drei Epochen von 1975 bis 1983 erlebt- Kaiserzeit, Revolution und Krieg.

Amini verfasst mit diesem Buch eine Liebeserklärung an die persischen Wurzeln ihrer 3 Kinder, denen sie damit die Geschichte ihrer so unterschiedlichen Wurzeln nahebringen möchte. Sie ermöglicht aus ihrer Sicht tiefe Einblicke auf eine ihr damals fremde Kultur die so ganz anders ist, als ihre. Zweifelsohne gibt es auch andere Sichten. So hat sie denn auch den Titel gewählt: Es gibt nicht die EINE und richtige, objektive Wahrheit über ein Land. Es gibt viele Wahrheiten und sie lädt dazu ein, kein vorgefertigtes Bild eines Landes zu übernehmen. Im Buch findet eine wertschätzende Konfrontation mit den unterschiedlichen Themen zwischen Orient und Okzident statt. Sie beschönigt nichts und nimmt den Lesenden gleichzeitig durch verschiedene Stationen ihrer ganz persönlichen Entwicklungsreise mit: Die verliebte Hamburger Studentin, die frei und unbeschwert, mutig ihre Heimat verlässt, ihrem persischen Freund in den Iran folgt, die Ehefrau, die nie eine werden wollte, die liebevolle Mutter bis hin zur flüchtenden Löwenmama, die Hab und Gut zurück lässt und alles aufgibt, um ihre Familie in Sicherheit zu bringen und zurückkehrt in ihre alte Heimat, die sie zwar als Zufluchtsort wählte, die ihr nach so vielen Jahren jedoch auch erst einmal wieder fremd erscheint. Sehr spannend.

Auch wenn diese Geschichte schon Jahrzehnte her ist, so ist das Thema mehr als aktuell und kann dazu verhelfen, ein gegenseitiges Verständnis für die Unterschiedlichkeiten zu schaffen; so wie sie schreibt: wertschätzend, respektvoll und vorurteilsfrei.

In unserem Gespräch verdeutlichte Christiane Amini, wie Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Humor der Iraner sie beeindruckt haben und welche Qualitäten sie geschöpft hat, die sie seitdem befähigen, kulturelle Unterschiede zu schätzen, ganzheitliche Zusammenhänge zu verstehen, Vielfalt als Bereicherung zu erleben. Dabei schafft sie auch eine Verbindung zur westlichen Welt und baut eine Brücke zwischen beiden Kulturen.

Christiane Amini lebt heute in Düsseldorf, ist Unternehmerin und unterstützt seit 1997 als Coach und Mentorin Menschen in Veränderungsprozessen und Führungsentwicklung.

www.christiane-amini.de

 

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