Artikel getaggt mit "Persien"

Leichte, persische Gerichte

Leichte, persische Gerichte

Gerade bei warmen Temperaturen empfehlen sich leichte Gerichte besonders gut. Hier finden Sie eine kleine, selbst zusammengestellte Auswahl an persischen Rezepten, die sich für die Sommerzeit ideal eignen. Ab-Dough-Khiar Sie benötigen 400 g Joghurt 1 Gurke 2 EL getrocknete Minze oder 4 EL frische feingehackte Minze Salz und Pfeffer und was im Originalrezept auch verwendet wird sind: 12 Walnusshälften 50 g Sultaninen Zubereitung: Den Joghurt in eine Schüssel geben, anschließend die Gurke schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Joghurt vermischen. Danach die Gewürze hinzugeben und für eine Stunde ziehen lassen. Bei Bedarf können die Sultaninen und Walnüsse noch hinzugefügt werden. Die Walnusshälften werden dazu mit heißem Wasser überbrüht und nach ca. 10 die Haut abgezogen. Danach müssen die Nüsse nur noch kleingehackt werden. Kookoo Sabzi Sie benötigen: 400 g frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch oder Schalotten, Dill und Koriander (zu gleichen Anteilen) 2 EL Berberitzen 2 EL gehackte Walnüsse 8 große Eier 1/3 TL Kurkuma 1 TL Salz ½ TL Pfeffer 1-2 EL Mehl Pflanzliches Öl oder Olivenöl Zubereitung: Die Eier in einer großen Rührschlüssel kräftig aufschlagen, bis alles gut vermischt ist. Anschließend alle Zutaten bis auf das Öl hinzugeben und gründlich durchmischen. Danach 4 EL Öl zuführen und gut durchrühren. Währenddessen eine Pfanne mit Öl erhitzen. Die Kräutermischung vorsichtig hinein gießen, Deckel drauf und bei kleiner Hitze für ca. 30 min braun werden lassen. Danach vorsichtig wenden und weitere 10 min bei mittlerer Hitze  zugedeckt fertig werden lassen. Das Kräuteromelett lässt sich am besten mit Joghurt und...

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Persische Gärten

Persische Gärten

Unter „Persischer Garten“ versteht man einen formalen Palast- oder Lustgarten in Iran. Der Garten hat einen derart wichtigen Stellenwert in der persischen Kultur, dass aus dem altpersischen Begriff „Paradaidha“, der als Synonym für den Begriff Garten verwendet wird, in unseren Breiten der Begriff „Paradies“ abgeleitet wurde. Die Geschichte des „Persischen Gartens“ reicht zurück bis in die Zeit des persischen Königs und Feldherrn Kyros II der Große (ca. 6 Jh. v. Chr.) zurück. Dieser ließ in jedem seiner Paläste einen Garten entstehen, als Ort von Privatheit aber auch als ein Zeichen von Größe und Macht. Es ist überliefert, dass diese Art Gärten auch zur Zeit der Sassanidenherrschaft vom 3. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. eine große Rolle spielten. Auch die Quadjaren ließen es sich nicht nehmen, aufwändige, schöne Gärten anzulegen. Bis heute erfreuen sich die Menschen in Iran an der Schönheit von Gärten und Parks. Wasser als Lebenselement hatte in vielen Gebieten der iranisch-persischen Reiche eine große Bedeutung und wurde hoch geschätzt und geachtet. In Form von Springbrunnen, Kanälen zur Bewässerung und Teichen und Seen war es in den Gärten zu finden. Durch den deutschen Arzt und Forschungsreisenden Engelbert Kämpfer wurden die Gärten dann durch seine veröffentlichten Zeichnungen safawidischer Gärten in Europa bekannt. Zu den wichtigsten Elementen persischer Gärten gehörten neben dem Wasser das Sonnenlicht, aus denen Formen und Muster entworfen wurden, ebenso Schattenplätze wie Bäume oder Büsche sowie verschiedene Gebäude wie Mauern oder Pavillons. In Iran gibt es noch einige schöne Gärten, die den traditionellen Formen der Persischen...

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Iranische Buchenwälder und der Steigerwald

Iranische Buchenwälder und der Steigerwald

In dem Artikel „Reise in die Vergangenheit des Steigerwalds“ von Martin Müller von den „Nürnberger Nachrichten“ (14.12.2016) wird beschrieben, dass sich bayerische Forstexperten auf eine Reise in die kaspischen Laubwälder des Irans begeben haben. Dort ist der „Hyrcanische Wald“, ein Urwald zwischen den Nordhängen des Elburs-Gebirges und dem Kaspischen Meer zu finden. Die Wälder sind uralt und teilweise noch gänzlich unberührt. Die Forstexperten stellten fest, dass die iranischen Wälder genauso aussehen wie der Steigerwald in Deutschland. So würden die deutschen Buchenwälder ohne Klimawandel und Eingriff des Menschen exakt so sein wie die kaspischen Wälder im Iran. Seit eineinhalb Jahren gebe es auch eine Forschungskooperation zwischen den Forstexperten und iranischen Kollegen, um ermitteln zu können, woher die deutschen Arten entstammen. Dazu werde die Artenvielfalt erhoben und mit den Wäldern hier verglichen. Die Experten konnten bisher festmachen, dass es in den iranischen Wäldern noch Arten gibt, die hier längst ausgestorben sind und dass die Artenvielfalt im Iran ein insgesamt deutlich breiteres Spektrum aufweist als hier zu Lande. Obwohl viele Teile der kaspischen Wälder unter Schutz stehen, ermöglicht es ein Ende 2013 festgelegtes Gesetz, dass faules und kaputtes Holz der Wälder vom Menschen genutzt werden darf, was bei den Experten Alarmglocken klingeln lässt. So könnten Arten genauso wie in Deutschland verloren gehen. Um die Artenvielfalt zu schützen, empfehlen sie den iranischen Behörden lieber gesunde und mittelalte Bäume zu...

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Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

„Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel Die deutsche Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel widmet sich in ihrem Werk „Kleine Paradiese“ der Schönheit islamischer Gärten. Sie beschreibt den Paradiesgarten sowie die fürstlichen Gartenanlagen und der Leser erfährt etwas über die Bäume, Früchte und Blumen des Gartens wie die Margerite, Lotosblume, Nelke, die Lilie, die Narzisse oder auch die Rose werden explizit aufgeführt. Sehr interessant sind auch die Kapitel „Blumen und Gärten der Kunst“, „Blumen und Gärten im Traum“ sowie „Ein Kind wie eine Blume: Namengebung“ Annemarie Schimmel veröffentlichte eine Reihe an Publikationen und setzte sich in vielerlei Hinsicht mit dem Islam auseinander. Eines ihrer Ziele war es eine bessere Resonanz des Islams im Westen zu erreichen. Wenn Ihre Neugierde geweckt ist, dann können Sie das Buch „Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel hier erwerben. Weitere Informationen zu Annemarie Schimmel finden Sie...

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Buchvorstellung „Das frühe Persien“

Buchvorstellung „Das frühe Persien“

Das frühe Persien: Geschichte eines antiken Weltreichs Der Autor Josef Wiesehöfer schildert in seinem Buch „Das frühe Persien: Geschichte eines antiken Weltreichs“ die Geschichte, Gesellschaft und Kultur des antiken Persiens und bietet dabei genau und detailreiche Informationen zu diesen Themengebieten. So gibt es ein umfangreiches Kapitel zu den Achämeniden (550-330 v. Chr.), in dem er über die Geschichte des Achaimenidenreiches von Kyros dem Großen bis Dareios III. berichtet, etwas über den Großkönig und seine Untertanen schildert, wie die Gesellschaft, Wirtschaft oder auch Religion im achaimenidischen Iran. Ein weiteres historisches Kapitel beinhaltet die Zeit Alexanders und Seleukiden (330-140 v. Chr.). Darüber hinaus erfährt der Leser etwas zur Dynastie der Arsakiden, unter der Persien von (250 v. Chr. – 224 n. Chr.) stand. Es gibt viele detaillierte Informationen zur parthischen Geschichte, Aristokratie und griechischen Untertanen. Schließlich behandelt der Autor auch die Dynastie der Sasaniden (224-651 n. Chr.), wo primär Inhalte zur Überlieferung und zur sasanidischen Geschichte von Ardeshir I. bis Yazdegerd III. zu finden sind. Wer Interesse an dieser umfassenden Geschichte des antiken Persiens hat, der kann das Buch hier...

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