Artikel getaggt mit "Natur"

Projekt: Grünes Energiezentrum für den Iran

Projekt: Grünes Energiezentrum für den Iran

Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin werden den Iran in Form von Fort- und Weiterbildungen beim Aufbau eines effizienten Energieversorgungssystems unterstützen. Bislang war das Thema rund um erneuerbare Energien weniger relevant in dem Land. Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, der das Projekt „Green Energy Center of Iran – Ena¬bling Climate Mitigation through Capacity Development”ins Leben rief, sieht genau in dieser Thematik riesige Potenziale, die im Iran erkannt werden müssen, um sie anschließend zu nutzen. Das Land soll seine Ressourcen für erneuerbare Energien verwenden und ein...

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Persische Gärten

Persische Gärten

Unter „Persischer Garten“ versteht man einen formalen Palast- oder Lustgarten in Iran. Der Garten hat einen derart wichtigen Stellenwert in der persischen Kultur, dass aus dem altpersischen Begriff „Paradaidha“, der als Synonym für den Begriff Garten verwendet wird, in unseren Breiten der Begriff „Paradies“ abgeleitet wurde. Die Geschichte des „Persischen Gartens“ reicht zurück bis in die Zeit des persischen Königs und Feldherrn Kyros II der Große (ca. 6 Jh. v. Chr.) zurück. Dieser ließ in jedem seiner Paläste einen Garten entstehen, als Ort von Privatheit aber auch als ein Zeichen von Größe...

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Zementfabrik zerstört Kaspische Wälder

Die Kaspischen, hyrcanischen Wälder, die sich in der Nähe der südlichen Küste des Kaspischen Meeres und im Norden Irans befinden, werden von Aktivisten als ökologische Schätze angesehen, da sie eine hohe Biodervisität aufweisen, die in der Region unzureichend ist.  Aus diesem Grund möchte der Iran die Wälder für die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes im Jahr 2018 nominieren. Genau dieser Wunsch könnte allerdings zunichte gemacht werden: So befindet sich in der Nähe der kleinen Stadt Neka, in der Provinz Māzandarān eine Zementfabrik, durch die es bereits zu einer massiven Abholzung des Waldes...

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Rettung des Urmia-Sees

Rettung des Urmia-Sees

Der Urmia-See – nach dem Toten Meer der zweitgrößte Salzsee der Erde – ist in Gefahr. Der See im Nordwesten des Iran droht vollständig auszutrocknen. Doch jetzt will die iranische Regierung versuchen, dies zu verhindern. Vor allem Staudämme und illegale Brunnen führten dazu, dass der See in den letzten Jahren immer kleiner wurde und sich an den ausgetrockneten Stellen pure Salzwüste bildete. Sollte der gesamte See austrocknen, könnte dies die Anwohner bedrohen, weil sich gefährlich Salzstürme bilden könnten. Im Spätsommer hat der iranische Präsident Rohani ein Programm zur Rettung des Sees,...

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