Artikel getaggt mit "Iranische Literatur"

Persische Dichtkunst

Persische Dichtkunst

Persische Dichtkunst übersetzt von Dr. Hossein Sarkar Hassankhan Ein Iraner, geboren und aufgewachsen in einer vielköpfigen Familie in Teheran, der Vater Koch in einer jüdischen Familie. In der Schule nur durchschnittlich, aber interessiert an Fremdsprachen, Literatur und Linguistik, war auch von Mathematik, Algebra und Geometrie fasziniert. Seine erste Begegnung mit der deutschen Sprache bestimmte  sein Lebensschicksal . Obwohl bei der interuniversitären Aufnahmeprüfung gut abgeschnitten, entschied er sich statt für Chemie oder Maschinenbau für sein Favoritenfach Deutsch. Aus dem durchschnittlichen Schüler wurde der Erste in der deutschen Abteilung. Beste Abschlussnoten im Bachelor- und Masterstudium. Eine Promotion an der sogenannten Azad-Universität sprach Hossein Sakar Hassankhan nicht an  und ein Studium im Ausland war nicht zu finanzieren. Tätigkeiten als Übersetzer, Dolmetscher, Deutschlehrer und Reiseleiter boten sich an. 2006 die Öffnung eines neuen Horizontes: Die Uni Teheran bot einen Promotionsstudiengang. Mit bester Note aufgenommen, schloss er erfolgreich ab und unterrichtet seit 2013 als Dozent die Übersetzung literarischer Texte, Stilistik, Grammatik und Linguistik. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Übersetzungen persischer Gedichte von Dr. Hossein Sakar Hassankhan....

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Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Sie ist bekannt für ihre Werke „33 Bogen und ein Teehaus“ und „Das Mondmädchen“: Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Die Iranerin wird 1974 in Isfahan geboren, flieht gemeinsam mit ihrer Familie 1985 aus ihrem Heimatland Iran und kommt auf Umwegen schließlich nach Deutschland. Sie wächst in Heidelberg auf, absolviert ihr Abitur und beginnt anschließend ein Studium der Sozialpädagogik in Freiburg. Nach ihrem Abschluss mit Diplom arbeitet Zaeri-Esfahani mit Flüchtlingen im Landkreis Lörrach und zeigt großes Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleitung. Bis 2003 ist die Sozialpädagogin zudem verantwortlich für den Arbeitskreis Asyl B.-W. Im Jahr 2002 wird sie mit dem Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“ ausgezeichnet, das im Zusammenhang mit dem Projekt „Schüler für Flüchtlinge“ entstanden ist. Ab 2010 arbeitet die Iranerin beim Diakonischen Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt als Bildungsberaterin für den Verein „Netzwerke für Bildungspartner e.V.“ Für diese Tätigkeit erhält sie zwei Jahre später den Innovationspreis der Diakonie Baden für den Aufbau eines kostenlosen Dolmetscher-Pools für Baden-Baden und den Landkreis Rastatt. Im selben Jahr wird Mehrnousch Zaeri-Esfahani erstmals auch als Autorin tätig und schreibt sowohl Kurzgeschichten als auch Gedichte, die zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2016 bringt sie ihre Autobiographie „33 Bogen und ein Teehaus“ sowie den Roman „Das Mondmädchen“ auf den Markt und schreibt zudem Essays und Reden zu gesellschafts-politischen Themen. Bis heute zeigt sie aber weiterhin auch großes Engagement in ihrer Beschäftigung als Sozialpädagogin und ist u.a. bis 2016 als Trainerin und Referentin für interkulturelle Öffnung und ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung tätig. Seit 2017...

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„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

Die iranische Schriftstellerin Fariba Vafi hat mit ihrem Werk „Tarlan“ den LiBeraturpreis 2017 gewonnen. Diese Auszeichnung ist ein Publikumspreis von Litprom, der jährlich an eine Autorin aus Afrika, Lateinamerika, Asien oder aus der arabischen Welt vergeben wird. Der LiBertaturpreis existiert seit 2013 und wird verliehen, weil die Übersetzungen aktueller Werke der Autorinnen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind auf dem deutschen Buchmarkt und die Frauen daher in medialer Hinsicht nur eine sehr geringe Aufmerksamkeit erhalten. Die Autorin Fariba Vafi wurde 1962 in Täbriz geboren und gehört zur Volksgruppe der Aserbaidschaner. Nach ihrem Wirtschaftsabitur verfasste sie Kurzgeschichten in persischer Sprache für verschiedene Literaturzeitschriften des Iran. Es folgten diverse Romane wie „Parande-ye-man“ (2002), „Tarlan“ (2006) „Hame-ye Ofoq“ (2011) oder auch „Baad az payan“ (2014). Die Iranerin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Teheran. In ihrem preisgekrönten Werk „Tarlan“ (ausgezeichnet mit dem Hushang-Golshiri-Preis und dem Yalda-Preis) beschreibt Vafi die Geschichte des jungen Mädchen Tarlans, das sich mit dem Ende der Schah-Regierung im Iran für ihren Grundsatz Gerechtigkeit einsetzt, und die in der Schule großes Engagement für linke Gruppierungen zeigt. Nach der Schule will sie nichts sehnlicher als Schriftstellerin zu werden. Doch schnell wird ihr bewusst, dass sich ihr Traum in der Krise der jungen islamischen Republik nicht erfüllen kann. Nachdem sie unzählige Bewerbungen für die verschiedensten Berufe abgeschickt und nirgends Erfolg hat, entschließt sie sich für eine Ausbildung zur Polizistin. Allerdings wird sie hier nicht glücklich und flieht mit Hilfe der Literatur und dem Schreiben aus ihrem Alltag. Detaillierte...

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Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Noch in diesem Jahr wird das Buch „Von Weimar bis Shiraz“ von Dr. Mohammad Achgari, auf Farsi/Persisch auf den Markt kommen. Inhaltlich wird die Bekanntschaft des Johann Wolfgang von Goethe mit dem Osten thematisiert und vor allem der Einfluss der  persischen Kultur und des großen Dichters Hafez auf ihn. Im Alter von 65 Jahren las Goethe den „Diwan“ von Hafez und war sehr beeindruckt. Inspiriert davon, verfasst er ab 1814 den Gedichtzyklus West-östlicher Divan. Das Werk „ Von Weimar bis Shiraz“ beinhaltet insgesamt acht Kapitel, in denen auch andere Autoren, die auf die Bekanntschaft Goethes mit dem Osten Einfluss hatten, erwähnt werden. Dazu zählen u.a.  Gotthold Ephraim Lessing und Johann Gottfried Herder. Im letzten Kapitel sind insgesamt 20 Verse aus „West-östlicher Divan“ in Form einer Dichtung sowohl in Persisch als auch in Deutsch abgedruckt. Informationen zum Buch: Verlag:        Honare Resaneye Ordibehesht (هنر رسانه ی اردیبهشت ), Teheran. Webseite: www.ordibehesht.org ISBN:            978-600-7973-12-7 Zu Kaufen: Teheran, Keshavarz Bld., Darya Str. Arjman Gasse. Nr.3/1 Tel: 66917595 E-Mail: Mahnevesht1@yahoo.com Weitere Informationen, die den Beitrag ergänzen, können Sie in dem Artikel „’Von Weimar bis Schiraz‘ kommt auf den Buchmarkt“ aus der ParsToday vom 14.03.2017 nachlesen. Hier finden Sie ebenfalls einen Beitrag, der eine Verbindung zwischen Goethe und Hafez erfasst. Auch hier können Sie etwas zur Beziehung zwischen Goethe und Hafez erfahren. انتشار کتاب   جدید   از  وایمار  تا  شیراز امسال کتاب  از  وایمار  تا  شیراز   نوشته ی  دکتر  محمد اخگری  به  زبان های فارسی  و آلمانی منتشر می شود. محتوا  و موضوع اصلی این  کتاب ...

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Sujet Verlag

Sujet Verlag

Die Gründung des Sujet Verlages geht auf Madjid Mohit zurück. Der Sohn einer Verlegerfamilie ist zu Beginn der 90 er Jahre aus dem Iran nach Deutschland ins Exil geflohen. Fortan lebte er in Bremen und gründete den Sujet Verlag. Der Name „Sujet“ stammt aus dem Persischen und bedeutet „Thema“. Der Name ist Programm bei dem Verlag. Dieser behandelt nämlich hauptsächlich große Tabu-Themen aus Mohits Heimat, wie z.B. Politik, Moderne, Sexualität, Verfolgung, Migration und Integration. Der Sujet Verlag publiziert vor allem Gedichtbände, die primär moderne iranische Lyrik enthalten sowie Prosa, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Sachbücher. Das besondere Merkmal des Verlages ist aber die „Luftwurzel-Literatur“, die definiert wird als „ein poetischer Ausdruck für eine grenzüberschreitende Literatur, die sich nicht in enge Begriffe pressen lassen will“. Diese Form der Literatur handelt von und über Menschen mit Luftwurzeln. Der Aspekt des Exils wird hier hervorgehoben und als „bereichernd“ angesehen. Im Vordergrund steht dabei die persönliche Darstellung der jeweiligen Erfahrungen des Lebens in verschiedenen Kulturen. Luftwurzeln sind nicht an einen Ort gebunden, sondern bewegen sich und nehmen die Umwelt auf. Genauso schlagen auch die Menschen Luftwurzeln, indem sie reisen, fliehen oder auch auswandern und sich damit ebenfalls in mehreren Orten aufhalten. Sie besitzen eine „komplexe kulturelle Identität“. Luftwurzeln verbinden globalisierte Bewegungen mit der Herkunft. Die Luftwurzel-Literatur bietet dem Leser eine grenzüberschreitende Perspektive und einen Einblick in die unterschiedlichen Kulturen. Buchvorstellungen Schatten in Teheran Die Kölner Autorin Mitra Gaast beschreibt in ihrem Buch „Schatten in Teheran“ eine Familiengeschichte, die in der Zeit der Iranischen...

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