Artikel getaggt mit "Land und Leute"

Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Sie ist bekannt für ihre Werke „33 Bogen und ein Teehaus“ und „Das Mondmädchen“: Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Die Iranerin wird 1974 in Isfahan geboren, flieht gemeinsam mit ihrer Familie 1985 aus ihrem Heimatland Iran und kommt auf Umwegen schließlich nach Deutschland. Sie wächst in Heidelberg auf, absolviert ihr Abitur und beginnt anschließend ein Studium der Sozialpädagogik in Freiburg. Nach ihrem Abschluss mit Diplom arbeitet Zaeri-Esfahani mit Flüchtlingen im Landkreis Lörrach und zeigt großes Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleitung. Bis 2003 ist die Sozialpädagogin zudem verantwortlich für den Arbeitskreis Asyl B.-W. Im Jahr 2002 wird sie mit dem Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“ ausgezeichnet, das im Zusammenhang mit dem Projekt „Schüler für Flüchtlinge“ entstanden ist. Ab 2010 arbeitet die Iranerin beim Diakonischen Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt als Bildungsberaterin für den Verein „Netzwerke für Bildungspartner e.V.“ Für diese Tätigkeit erhält sie zwei Jahre später den Innovationspreis der Diakonie Baden für den Aufbau eines kostenlosen Dolmetscher-Pools für Baden-Baden und den Landkreis Rastatt. Im selben Jahr wird Mehrnousch Zaeri-Esfahani erstmals auch als Autorin tätig und schreibt sowohl Kurzgeschichten als auch Gedichte, die zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2016 bringt sie ihre Autobiographie „33 Bogen und ein Teehaus“ sowie den Roman „Das Mondmädchen“ auf den Markt und schreibt zudem Essays und Reden zu gesellschafts-politischen Themen. Bis heute zeigt sie aber weiterhin auch großes Engagement in ihrer Beschäftigung als Sozialpädagogin und ist u.a. bis 2016 als Trainerin und Referentin für interkulturelle Öffnung und ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung tätig. Seit 2017...

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Jens Eberl entdeckt den Iran

Jens Eberl entdeckt den Iran

Der „Erzähler und Entdecker für ARD und ZDF“ wie Jens Eberl es auf seinem Twitter-Account beschreibt, hat sich für seine Rubrik „Eberl entdeckt“ gemeinsam mit einer iranischen Kollegin auf eine Reise in den Iran begeben. Dort erlebt er sowohl Traditionen als auch Freiheiten, Grenzen und Öffnungen und ein gänzlich anderes Bild des Landes als er es sich vorgestellt hatte. Er nimmt Eindrücke der Bevölkerung mit, erfährt wie und womit Jugendliche ihre Zeit verbringen, wie Frauen und Männer getrennt voneinander in U-Bahnen und Bussen sind, aber auch wie der Iran zu Amerika steht. Zudem bekommt er auch Impressionen von der Landschaft sowie von den Wohnungen der Iraner. Die 29-minütige Sendung „Eberl entdeckt den Iran“ können Sie sich hier anschauen. Hier gelangen Sie zum Twitter-Account von Jens...

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Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

„Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel Die deutsche Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel widmet sich in ihrem Werk „Kleine Paradiese“ der Schönheit islamischer Gärten. Sie beschreibt den Paradiesgarten sowie die fürstlichen Gartenanlagen und der Leser erfährt etwas über die Bäume, Früchte und Blumen des Gartens wie die Margerite, Lotosblume, Nelke, die Lilie, die Narzisse oder auch die Rose werden explizit aufgeführt. Sehr interessant sind auch die Kapitel „Blumen und Gärten der Kunst“, „Blumen und Gärten im Traum“ sowie „Ein Kind wie eine Blume: Namengebung“ Annemarie Schimmel veröffentlichte eine Reihe an Publikationen und setzte sich in vielerlei Hinsicht mit dem Islam auseinander. Eines ihrer Ziele war es eine bessere Resonanz des Islams im Westen zu erreichen. Wenn Ihre Neugierde geweckt ist, dann können Sie das Buch „Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel hier erwerben. Weitere Informationen zu Annemarie Schimmel finden Sie...

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Metro-Linie 1 in Teheran

Metro-Linie 1 in Teheran

Die Metro-Linie 1, eine von vier U-Bahn Linien in Teheran fährt eine Distanz von 40 Kilometern, die sich von dem wohlsituierten Norden bis in den sozial und finanziell schwachen Süden Teherans erstreckt. In der U-Bahn gibt es eine eigene Frauenabteilung, in die keine Männer einsteigen dürfen. Die Frauen dagegen haben die Möglichkeit, überall einsteigen zu können. Bei der langen Fahrt werden u.a. folgende Stationen angefahren: „Emam Khomeini“, wo sich ganz in der Nähe der Große Basar befindet, der als wichtigster und größter Handelsplatz im Iran gilt und über 10 Kilometer lang ist. Ein weiterer Halt wird in „Shahr-e Rey“ gemacht. In der Nähe liegt der Friedhof „Behesht-e Zahra“, der ursprünglich durch Schah Mohammad Reza Pahlavi als Haupt-Begräbnisstätte angeordnet wurde. Dort befindet sich auch eine eigene Abteilung für die Gefallenen des Iran-Irak-Krieges und der Islamischen Revolution. Während der Fahrt laufen Verkäufer mit verschiedensten Waren wie Kuchen, Rucksäcke oder auch Kugelschreiber und Socken durch die Waggons und versuchen diese an die Leute zu bringen. Den vollständigen Artikel „ Eine Fahrt mit der Metro-Linie 1. Durch den Bauch von Teheran“ von Jörg-Christian Schillmöller können Sie hier nachlesen. Dort beschreibt Schillmöller auch Gespräche, die mit verschiedenen iranischen Fahrgästen auf der 40 km langen Strecke stattgefunden haben. Hier gelangen Sie zu ergänzenden Informationen zum Großen Basar von Teheran. Weitere Informationen zum Friedhof „Behesht-e Zahra“ finden Sie...

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Kerman

Kerman

Der Iran hat viele interessante Städte zu bieten, u.a. auch Kerman. Sie liegt ca. 1076 km von Teheran entfernt und ist zum Teil umschlossen von Bergen. Sie zählt ca. 520000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Die Griechen bezeichneten sie als „Karamani“. Die Gründungszeit beläuft sich auf das dritte Jahrhundert durch den sassanidischen König Ardaschir I. Zu dem Zeitpunkt hieß sie Ardashir-Choreh, wurde von den Arabern dann Bardasir und von den Persern Guwaschir bezeichnet. Kerman ist für seine Produktion von Perserteppichen bekannt sowie für sein (Kunst)-Handwerk und hat zudem einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im 19. Jahrhundert wurde die Karawanserai erbaut. Dabei handelt es sich um fein gekachelte Wände mit einer über 500 m langen Hauptgeschäftsstraße, die für ihren Basar bekannt ist.  Neben der Karawanserai hat der Basar mehrere Timches und ein Badehaus, welches in ein Teehaus umgewandelt wurde. Ferner kann man in Kerman den Shahzadeh-Garten besichtigen, der auch unter dem Namen „Prinzengarten“ geläufig ist. Er weist mehrere Terrassen und Pavillons sowie Wasserspiele auf. Darüber hinaus befindet sich das Badehausmuseum Hamam-e Ganjali Khan in der Stadt, das beeindruckende Fliesen ziert und mit Wachsfiguren in traditioneller Kleidung geschmückt ist, sodass der Besucher eine Reise in die Geschichte erleben kann. Am Nordende dieses Komplexes steht ein Münz-Museum (Zarrab-Khaneh).  Weitere Sehenswürdigkeiten in Kerman sind zum einen die Jame-Moschee, die um 1349 erbaut wurde und durch eine beeindruckende Fliesenmosaikausstattung gekennzeichnet ist, zum anderen das Harandi-Garten-Museum (Muze-ye Bagh-e Harandi), das viele Keramiken und Funde aus Jiroft...

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