Artikel getaggt mit "Kultur"

Nowrooz in 2018 (1. Farvardin 1397)

Nowrooz in 2018 (1. Farvardin 1397)

با آرزوی پیروزی و شادی در سال نو برای دوستان و خوانندگان وبسایت ما نوروز مبارک باد Ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr wünschen wir all unseren Freunden und Besuchern der Webseite.   Happy and prosperous New Year to all our friends and visitors of our website. Am 20.03.2018, um 19:45 Ortszeit Teheran ( 17:45 Berlin), beginnt das neue Jahr in Iran. Hierbei wird das altpersische Neujahrs- und Frühlingsfest „Nouruz“ oder auch „Nowrooz“ (neuer Tag) weltweit zelebriert.  Das „Jaschne Nowrooz“ findet immer zur Tag- und Nachtgleiche im Frühling statt und kann sich daher im Datum auch verschieben. Das Fest und wird schon seit mehr als 3000 Jahren gefeiert. Auch wenn sich die Rituale und Traditionen im Laufe der Zeit ein wenig abgewandelt haben, ist ihr symbolischer Charakter dennoch geblieben. Bevor das Fest veranstaltet wird, findet einige Wochen zuvor ein Großputz statt, bei dem die Wohnungen abgestaubt und die Einrichtungen zum Teil bzw. bei manchen verändert werden, um dem neuen Jahr einen besonderen Charakter zu verleihen. Am Abend des letzten Dienstags im Jahr versammeln sich alle Menschen auf der Straße, machen kleine Feuerlager und während sie darüber springen, sagen sie diesen Spruch auf: „Das Rot des Feuers ist meines, meine Blässe deines“ und damit wünschen sie sich, von ihren Leiden und Krankheiten befreit zu werden. Dieses Fest wird als „Tschar Schanbeh Ssuri“ (das Fest zum Mittwoch) bezeichnet. Zudem gibt es auch einige Nouruz-Bräuche: Als wichtigster gilt die Zusammensetzung des Haft-Sin. Das sind sieben Nahrungselemente, mit denen die Sofreh (Tafel) geschmückt wird....

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Iran. Tausend und ein Widerspruch

Iran. Tausend und ein Widerspruch

Gemeinsam mit den Fotografen Mina Esfandiari und Samuel Zuder berichtet der Autor Stephan Orth in dem Buch „Iran. Tausend und ein Widerspruch“ von dem Leben und den vielfältigen Facetten in Iran. Enthalten ist dabei eine Anzahl an Fotografien, die durch aussagekräftige Texte ergänzt werden und in denen der Alltag in Iran dargestellt wird. Stephan Orth erzählt u.a. über Geheimnisse, das Leben der Frauen, die Rolle des Krieges sowie die Bedeutung des Glaubens. Auch Regelbrüche, Freiheitsliebe und die Gastfreundschaft der Iraner sind Thema des Buches. Die Autoren halten private Momente der Iraner fest, sprechen mit Einheimischen und zeigen, wie sich die Iraner ihre Freiheiten im Geheimen erkämpfen. Das Buch macht dabei einmal mehr deutlich, wie vielfältig und kulturell reich dieses Land ist. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann können sie das Buch „Iran. Tausend und ein Widerspruch“ von Stephan Orth hier auf Amazon erwerben. Hier gelangen Sie zu dem Artikel „Die letzten weißen Flecken dieser Welt“ von Frank Patalong aus dem Spiegel, der sich ebenfalls mit diesem Buch auseinander setzt. Auch im Stern findet sich mit „Wo die Freiheit im Geheimen ausgelebt wird“ ein interessanter Beitrag, der Bezug auf das Buch...

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Arnold Hottinger – Aufklärung in der islamischen Welt

Arnold Hottinger – Aufklärung in der islamischen Welt

In seinem Beitrag „Aufklärung in der islamischen Welt“ befasst sich der Schweizer Journalist und Publizist Arnold Hottinger mit dem Essayisten und Korrespondenten Christopher de Bellaigue, der sich schon im 19. Jdh mit der islamischen Aufklärung auseinandersetzt. Er thematisiert, was es für Araber, Türken und Iraner im 19. Jahrhundert bedeutete, in Verbindung mit einer fremden Kultur zu treten. Des Weiteren betont er, wie sich diese fremde Kultur im Laufe der Zeit zur persönlichen Lebensform entwickelt hat. Für diese Thematik vertritt De Bellaigue die Annahme, dass im islamischen Nahen Osten eine Aufklärung stattgefunden habe. So werden verschiedene nahöstliche Persönlichkeiten als Aufklärer ihrer Gesellschaften ausgemacht. Wichtige Menschen in diesem Zusammenhang sind der Ägypter Rifaat at-Tahtawi, der Iraner Mirza Saleh sowie auch der Türke Ibrahim Schinasi. Die islamischen Gesellschaften haben einen Wandel durchgemacht, der durch Personen zustande gekommen ist, die selbst Teil dieser Gesellschaft waren. Den originalen Artikel „Aufklärung in der islamischen Welt“ von Arnold Hottinger können Sie hier nachlesen. Dort finden Sie ergänzende und detaillierte Informationen, wie z.B. auch über die Krise der islamischen Aufklärung. Buchvorstellung: „Islamische Welt: Der Nahe Osten: Erfahrungen, Begegnungen, Analysen“ In seinem Buch „Islamische Welt: Der Nahe Osten: Erfahrungen, Begegnungen, Analysen“ thematisiert Arnold Hottinger seine Bekanntschaft mit der islamischen Welt. Er schreibt über seine Begegnungen mit Händlern und Herrschern, Geistlichen und Politikern, Arabern und Persern. Der Autor erzählt über seine Zeit im Libanon, in Jordanien, Syrien sowie auch in Afghanistan und Iran. Thematisch kommen auch der Bürgerkrieg 1958 im Libanon, der Sechstagekrieg 1967, auch die iranische Revolution 1979...

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Planung: Neues Museum in Yazd

Planung: Neues Museum in Yazd

In Zusammenarbeit mit einigen Experten der Bundeskunsthalle in Deutschland soll in der Wüstenstadt Yazd ein neues Museum entstehen. Das Projekt wird betreut von der Architektin Susanne Annen, der Bundeskunsthalle und der Archäologin Ute Franke, die stellvertretende Direktorin des Museums für Islamische Kunst in Berlin ist. Die beiden Institutionen arbeiten dabei gemeinsam mit der Iran Cultural Heritage, Handcrafts and Tourism Organization“ (ICHHTO). Ziel der Errichtung dieses Museums ist die Bewahrung des kulturellen Erbes, welches durch das Textilhandwerk, der Technik der Lehmbauten und dem antiken Wasserversorgungssystem bestimmt ist. Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung mit insgesamt 650 000 Euro finanziert. Geplant ist, dass das Provinzmuseum Mitte 2020 eröffnet. Bis dahin werden Museums- wie auch Marketingexperten wie auch Architekten immer wieder live vor Ort sein und über ihre Arbeitstätigkeiten informieren. Somit soll ein in mehreren Workshops Wissen an die jeweiligen Menschen in den Iran gebracht werden.  Das Museum soll übrigens in einem alten Ensemble von Lehmbauten errichtet werden. Den vollständigen Artikel „Provinzmuseum im Iran soll mit Kooperation der Bundeskunsthalle entstehen“ von Thomas Kliemann vom 09.08.17 aus dem General-Anzeiger Bonn können Sie hier...

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“100 Works, 100 Artists”

Die Ausstellung „100 Works, 100 Artists“, die Werke von 257 zeitgenössischen Künstlern in Teherans Golestan Gal- musy beinhaltet, hat sich im Vergleich zu seiner bisherigen Ausgabe selbst übertroffen. Die Ausstellung eröffnete am 21. Juli und stellte bereits nach zwei Wochen einen neuen Verkaufsrekord auf. Sie existiert seit 1992 und ist das älteste, bildende Kunstereignis. Die erste Auflage der Veranstaltung fand mit genau hundert Künstlern statt. Seit ihrer Gründung hat die Veranstaltung Qualitätsarbeiten angeboten und sich auf die Ökonomie der Kunst konzentriert. Ein Vierteljahrhundert später, wurden nun neue Käufer in die Kunstkommunikation eingeführt. Bei der diesjährigen haben es  die jungen Künstler geschafft, eine hohe Anzahl von Werken zu verkaufen, insgesamt fast 70% des Gesamtverkaufs. Bei dem silbernen Jubiläumsereignis werden vielfältige Kunstformen wie Malerei, Skulptur und Kalligraphie präsentiert. Die Ausstellung ging bis zum am 16. August. Die Golestan Art Gallery befindet sich bei Nr. 34, Kamasaei St., Darrus Nachbarschaft. Die Öffnungszeiten sind von 18 bis 20 Uhr. Donnerstags ist geschlossen. Den originalen Artikel „’100 Works, 100 Artists’ Now More Assertive“ aus der Financial Tribune vom 03.08.2017 können Sie hier nachlesen. The exhibition „100 Works, 100 Artists“ which contains works of 257 contemporary artists in Golestan of Teheran Gal-musy has excelled itself in comparison to his present issue. The exhibition opened on the 21st of July and already set after two weeks a new sales record. It exists since 1992 and is the oldest visual arts event. The first edition of the event took place with exactly hundred artists. Since her foundation...

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