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„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

Die iranische Schriftstellerin Fariba Vafi hat mit ihrem Werk „Tarlan“ den LiBeraturpreis 2017 gewonnen. Diese Auszeichnung ist ein Publikumspreis von Litprom, der jährlich an eine Autorin aus Afrika, Lateinamerika, Asien oder aus der arabischen Welt vergeben wird. Der LiBertaturpreis existiert seit 2013 und wird verliehen, weil die Übersetzungen aktueller Werke der Autorinnen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind auf dem deutschen Buchmarkt und die Frauen daher in medialer Hinsicht nur eine sehr geringe Aufmerksamkeit erhalten. Die Autorin Fariba Vafi wurde 1962 in Täbriz geboren und gehört zur Volksgruppe der Aserbaidschaner. Nach ihrem Wirtschaftsabitur verfasste sie Kurzgeschichten in persischer Sprache für verschiedene Literaturzeitschriften des Iran. Es folgten diverse Romane wie „Parande-ye-man“ (2002), „Tarlan“ (2006) „Hame-ye Ofoq“ (2011) oder auch „Baad az payan“ (2014). Die Iranerin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Teheran. In ihrem preisgekrönten Werk „Tarlan“ (ausgezeichnet mit dem Hushang-Golshiri-Preis und dem Yalda-Preis) beschreibt Vafi die Geschichte des jungen Mädchen Tarlans, das sich mit dem Ende der Schah-Regierung im Iran für ihren Grundsatz Gerechtigkeit einsetzt, und die in der Schule großes Engagement für linke Gruppierungen zeigt. Nach der Schule will sie nichts sehnlicher als Schriftstellerin zu werden. Doch schnell wird ihr bewusst, dass sich ihr Traum in der Krise der jungen islamischen Republik nicht erfüllen kann. Nachdem sie unzählige Bewerbungen für die verschiedensten Berufe abgeschickt und nirgends Erfolg hat, entschließt sie sich für eine Ausbildung zur Polizistin. Allerdings wird sie hier nicht glücklich und flieht mit Hilfe der Literatur und dem Schreiben aus ihrem Alltag. Detaillierte...

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Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Noch in diesem Jahr wird das Buch „Von Weimar bis Shiraz“ von Dr. Mohammad Achgari, auf Farsi/Persisch auf den Markt kommen. Inhaltlich wird die Bekanntschaft des Johann Wolfgang von Goethe mit dem Osten thematisiert und vor allem der Einfluss der  persischen Kultur und des großen Dichters Hafez auf ihn. Im Alter von 65 Jahren las Goethe den „Diwan“ von Hafez und war sehr beeindruckt. Inspiriert davon, verfasst er ab 1814 den Gedichtzyklus West-östlicher Divan. Das Werk „ Von Weimar bis Shiraz“ beinhaltet insgesamt acht Kapitel, in denen auch andere Autoren, die auf die Bekanntschaft Goethes mit dem Osten Einfluss hatten, erwähnt werden. Dazu zählen u.a.  Gotthold Ephraim Lessing und Johann Gottfried Herder. Im letzten Kapitel sind insgesamt 20 Verse aus „West-östlicher Divan“ in Form einer Dichtung sowohl in Persisch als auch in Deutsch abgedruckt. Informationen zum Buch: Verlag:        Honare Resaneye Ordibehesht (هنر رسانه ی اردیبهشت ), Teheran. Webseite: www.ordibehesht.org ISBN:            978-600-7973-12-7 Zu Kaufen: Teheran, Keshavarz Bld., Darya Str. Arjman Gasse. Nr.3/1 Tel: 66917595 E-Mail: Mahnevesht1@yahoo.com Weitere Informationen, die den Beitrag ergänzen, können Sie in dem Artikel „’Von Weimar bis Schiraz‘ kommt auf den Buchmarkt“ aus der ParsToday vom 14.03.2017 nachlesen. Hier finden Sie ebenfalls einen Beitrag, der eine Verbindung zwischen Goethe und Hafez erfasst. Auch hier können Sie etwas zur Beziehung zwischen Goethe und Hafez erfahren. انتشار کتاب   جدید   از  وایمار  تا  شیراز امسال کتاب  از  وایمار  تا  شیراز   نوشته ی  دکتر  محمد اخگری  به  زبان های فارسی  و آلمانی منتشر می شود. محتوا  و موضوع اصلی این  کتاب ...

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Buchpräsentation Großmacht Iran

Buchpräsentation Großmacht Iran

Großmacht Iran – Der Gottesstaat wird Global Player von Henner Fürtig Der Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien Henner Fürtig zeigt in seinem Buch „Großmacht Iran – Der Gottesstaat wird Global Player“ auf, wie die Gesellschaft und der Staat dieses Landes agieren, warum der Iran in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht eine so relevante Rolle für den Nahen Osten spielt und welche neuen Optionen sich durch entwickelnde Wirtschaftsbeziehungen mit neuen Partnern ergeben. Er sieht das Land als eine aufsteigende Großmacht, die besonders in Hinsicht der Flüchtlingsthematik und im Kampf gegen den IS eine bedeutsame Rolle spiele. Weiter analysiert der Autor sowohl das Handeln der Regierung als auch Aspekte des Staatssystems. Auch auf das Thema Bildung geht er ein: So setzte sich der Iran finanziell stark für Bildungszwecke ein und verbuche seit der Revolution 1979 einen rasanten Anstieg an studierenden Iranern und Iranerinnen. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann können Sie das Buch „Großmacht Iran – Der Gottesstaat wird Global Player“ von Henner Fürtig hier auf Amazon bestellen. Weitere Informationen zum Buch und Verlag finden Sie hier. Hier können Sie einen Artikel von Thorsten Gerald Schneiders über das Buch im Deutschlandfunk vom 06.02.2017...

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Schriftsteller Andreas Pröve

Schriftsteller Andreas Pröve

Sein Leben ist beeindruckend und abenteuerlich: Die Rede ist von dem Fotojournalisten und Schriftsteller Andreas Pröve. Nach einem Verkehrsunfall als 23-jähriger ist er seit 1981 querschnittsgelähmt. Doch das hindert ihn nicht an der Suche nach immer wieder neuen Abenteuern. So begab er sich bereits drei Jahre später auf großer Reise nach Indien. Seitdem reist er durch die ganze Welt und war neben Indien auch schon in Sri Lanka, ganz Asien, wo er auch für „terres des hommes“ über Kinderarbeit recherchierte oder auch in Madagaskar. In Westindien durchquerte er sogar die Wüste Thor und seit 2003 reist er auch immer mal wieder in den Iran. Neben diesen beeindruckenden Reisen hatte Andreas Pröve auch zahlreiche Fernsehauftritte, vor allem beim NDR, MDR und BR und war seinerzeit auch schon zu Gast bei Alfred Biolek und bei Frank Elstner. Zudem durfte er einige Preise entgegen-nehmen, wie 1995 den „Globetrotter des Jahres“ und 2008 den Frankfurter Weitsichtspreis. Neben den Fernsehauftritten hält er auch Vorträge, macht Fotoreportagen, mit denen er sehr erfolgreich ist. Auch als Reiseschriftsteller macht er sich einen Namen und veröffentlichte 2003 „Mein Traum von Indien“, 2005 „Meine orientalische Reise: Auf den Spuren der Beduinen durch Syrien, Jordanien und Persien“,  2010 „Erleuchtung gibt’s im nächsten Leben“ und 2013 „Abenteuer Mekong“ Sein zweites Werk „Meine orientalische Reise“ ist sogar auf der „Spiegel“ Bestseller-Liste erschienen und handelt von seiner Reise durch den Orient. Pröve reiste durch Syrien, Jordanien und Persien. Pröve durchquerte die verschiedensten Landschaften, besuchte außergewöhnliche Orte wie das Bagdad Café in der syrischen...

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Buchvorstellung

Buchvorstellung

Der neue Iran – Charlotte Wiedemann In ihrem Roman „Der neue Iran: Eine Gesellschaft tritt aus dem Schatten“ beschreibt die Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann ein gesellschaftliches Portrait des modernen, dynamischen und weltoffenen Landes. Dieses reicht dabei von der großstädtischen Theaterszene,  der kurdischen Sufi-Zeremonie zum Sabbat in einer jüdischen Familie bis hin zum schiitischen Volksislam. Sie behandelt zudem auch typische Klischees, die gegenüber dem Iran bestehen und geht vor allem auf die Weltoffenheit des Landes sowie die Darstellung der Frauen ein – so wird schon im Klappentext darauf verwiesen, dass mehr Frauen als Männer im Iran studieren. Wiedemann analysiert das Weltbild der Iraner sowie ihren obsessiven Nationalstolz. Sie blickt in die Gesellschaft des Landes und erfasst das alltägliche Leben. Außerdem spricht sie über Regelbrüche und Verbote der Iraner, die aber gerade erst ihre Stabilität ausmachen. Die Autorin sieht den Iran in der heutigen Zeit pragmatischer, weiblicher und nicht mehr so religiös, wie noch vor einigen Jahrzehnten und sie merkt auch an, dass insbesondere Frauen zu diesem Wandel beigetragen haben. Bei Interesse können Sie das Buch hier auf Amazon bestellen. Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Roman „Der neue Iran“ sowie zum Verlag. Einen interessanten Beitrag zum Buch und zur Autorin können Sie hier...

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