Artikel getaggt mit "Brücken bauen"

Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Neuerscheinung des Buches „Von Weimar bis Shiraz“

Noch in diesem Jahr wird das Buch „Von Weimar bis Shiraz“ von Dr. Mohammad Achgari, auf Farsi/Persisch auf den Markt kommen. Inhaltlich wird die Bekanntschaft des Johann Wolfgang von Goethe mit dem Osten thematisiert und vor allem der Einfluss der  persischen Kultur und des großen Dichters Hafez auf ihn. Im Alter von 65 Jahren las Goethe den „Diwan“ von Hafez und war sehr beeindruckt. Inspiriert davon, verfasst er ab 1814 den Gedichtzyklus West-östlicher Divan. Das Werk „ Von Weimar bis Shiraz“ beinhaltet insgesamt acht Kapitel, in denen auch andere Autoren, die auf die Bekanntschaft Goethes mit dem Osten Einfluss hatten, erwähnt werden. Dazu zählen u.a.  Gotthold Ephraim Lessing und Johann Gottfried Herder. Im letzten Kapitel sind insgesamt 20 Verse aus „West-östlicher Divan“ in Form einer Dichtung sowohl in Persisch als auch in Deutsch abgedruckt. Informationen zum Buch: Verlag:        Honare Resaneye Ordibehesht (هنر رسانه ی اردیبهشت ), Teheran. Webseite: www.ordibehesht.org ISBN:            978-600-7973-12-7 Zu Kaufen: Teheran, Keshavarz Bld., Darya Str. Arjman Gasse. Nr.3/1 Tel: 66917595 E-Mail: Mahnevesht1@yahoo.com Weitere Informationen, die den Beitrag ergänzen, können Sie in dem Artikel „’Von Weimar bis Schiraz‘ kommt auf den Buchmarkt“ aus der ParsToday vom 14.03.2017 nachlesen. Hier finden Sie ebenfalls einen Beitrag, der eine Verbindung zwischen Goethe und Hafez erfasst. Auch hier können Sie etwas zur Beziehung zwischen Goethe und Hafez erfahren. انتشار کتاب   جدید   از  وایمار  تا  شیراز امسال کتاب  از  وایمار  تا  شیراز   نوشته ی  دکتر  محمد اخگری  به  زبان های فارسی  و آلمانی منتشر می شود. محتوا  و موضوع اصلی این  کتاب ...

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Pressestimmen

„Virtueller Ausflug in den Iran“ Einen Blick hinter die Kulissen von iran-wissen.de durfte die Redakteurin Claudia Ihmels von der Regionalen Rundschau werfen, indem sie ein Interview mit uns, das sind Horst Lilienthal und die Agentur h2l Kommunikation, führte und den Artikel „Virtueller Ausflug in den Iran“ (08.02.2016) verfasste. Iran-wissen.de liefert im Kern Informationen und Wissen zu Kultur, Literatur, Geschichte, Reisen und bedeutenden Persönlichkeiten, die gerade für den Austausch von iranischen und deutschen Beziehungen relevant sind. Zudem werden laufend Veranstaltungen eingetragen, wie z.B. Konzerte oder Ausstellungen mit iranischen Künstlern. Neben den Inhalten der Website spricht Horst Lilienthal in dem Artikel auch über seine Aufenthalte im Iran und die Gastfreundschaft sowie Offenheit, die im dort immer wieder entgegen gebracht wird. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.   „Digitale Brücke in den Iran“ Auch Dirk Hamm vom Delmenhorster Kreisblatt berichtet in seinem Artikel „Digitale Brücke in den Iran“ (23.02.2016) von Horst Lilienthal und der Website iran-wissen.de Horst Lilienthal reist seit 1967 fast jedes Jahr in den Iran und ist noch immer begeistert von dem Land, das für seine Gastfreundschaft bekannt ist.Dabei sollen die Kultur, Geschichte und Menschen den Besuchern der Website nähergebracht werden. Darunter sind auch viele Buchvorstellungen, u.a. mit Büchern des Friedenspreisträgers Navid Kermani. Lilienthal geht es primär darum, eine deutsch-iranische Verbindung zu schaffen und die Interkulturalität zu fördern, weswegen er selbst auch interkulturelle Abende veranstaltet. Er möchte eine „Brücke bauen“. Den vollständigen Artikel können Sie hier...

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Veranstaltung: Abend in Gemeinschaft

Veranstaltung: Abend in Gemeinschaft

Am 27.11.2015 lädt die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Varrel und Stuhr von 19-22 Uhr zu einem „Abend in Gemeinschaft“ ein. Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürger und Bürgerinnen herzlich eingeladen. Es spielt keine Rolle ob sie hier neu eingetroffen sind oder dauerhaft wohnen. An diesem Abend sollen alle Menschen miteinander sprechen und sich gegenseitig austauschen. Dabei ist es egal, welcher Kultur sie angehören oder woher sie stammen. Es geht darum, seine Sorgen miteinander zu teilen, aber auch dankbar und fröhlich zu sein. Außerdem können viele neue Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen werden, sodass auch nach dieser Veranstaltung noch ein Miteinander besteht. Die Botschaft lautet: „Brücken bauen für ein gutes Miteinander“ Zudem sollen die Bürger/-innen mehr voneinander erfahren und ein Verständnis füreinander entwickeln. Die verschiedenen Kulturen sollen einander näher vorgestellt werden, ihre Vielfältigkeit in Erfahrung gebracht und Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Begleitet wird diese Veranstaltung von drei unterschiedlichen Musikgruppen: Iranische, jezidisch-kurdische und arabische Musik sollen für einen unterhaltsamen und stimmungsvollen Abend sorgen. Zum Schluss soll ein gemeinsames Lied gesungen werden, das den Titel „Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen…“ trägt und dessen erste Verse im beigefügten Flyer zu finden sind. Natürlich gibt es auch etwas Kulinarisches und zwar ein „Buntes Buffet“, für das jeder etwas mitbringen kann. Das Plakat zur Veranstaltung können Sie sich hier ansehen.   Pressestimmen Die Regionale Rundschau berichtete am 23.11.2015 in dem Artikel „Die kleinen Unterschiede hier und dort“ (Stephen Kraut) von dem Stuhrer Abend in Gemeinschaft: Das Hauptthema ist der Besuch von Emin Akbas, der einen...

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Barbara Naziri: Brücken bauen

Barbara Naziri: Brücken bauen

Barbara Naziri steht für die Verbindungen zwischen Deutschland und dem Iran. Als Tochter einer deutsch-dänischen Mutter und eines iranischen Vaters wuchs sie in Norddeutschland auf. Sie bezeichnet sich gerne „als Pflanze mit yiddischen Wurzeln in persischer Erde, Blütestandort Norddeutschland“. Schon im Kindsalter entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Viele Emotionen und Ausdrücke steckte sie in ihre Geschichten und wollte die Menschen damit bewegen. Naziri wuchs behütet und beschützt auf und beschreibt ihre Kindheit als eine „wunderbare“. Dass es nicht überall so harmonisch zugehe, war der Halb-Iranerin schon früh bewusst und daher befasste sie sich in ihrer zweiten Heimat Iran mit den Schicksalen der Flüchtlinge. Geprägt von diesen Erlebnissen wurde sie Menschenrechtsaktivistin und Gründungsmitglied beim Hamburger Flüchtlingsrat. Des Weiteren hilft sie der weltweiten Vereinigung „Madarane Iran“, die öffentlich über Zustände, wie iranische trauernde Mütter, deren Kinder ermordet oder verschwunden sind, berichten.Das Ziel der Schriftstellerin bestehe darin, iranische Gruppen zu vereinigen, die sich für Freiheit und Demokratie im Iran engagieren. Naziri betreibt außerdem eine eigene Website, den „Literaturgarten der Aramesh“. Buchempfehlung Das wohl bekannteste und eindrucksvollste Werk von Barbara Naziri heißt „Grüner Himmel über schwarzen Tulpen. Ein west-östlicher Blick hinter den Schleier Irans“ (erschienen im Göttert Verlag, 422 Seiten), mit dem sie eine Brücke zwischen deutscher und iranischer Kultur schaffen will. Grundsätzlich möchte die Autorin das verdrehte Bild, das die westliche Kultur von dem Jahrtausend altem Land hat, richtig stellen. So vermittelt sie dem Leser Eindrücke zu den unterschiedlichsten Menschen verschiedener Herkunft, die allesamt in Harmonie und Frieden leben wollen....

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Porträt: Dr. phil. Keyghobad Yazdani

Porträt: Dr. phil. Keyghobad Yazdani

Herr Dr. Keyghobad Yazdani gehört zu den Persönlichkeiten, die sich nachhaltig für Integration und Kulturaustausch engagieren – und er gehört zu denen, die bei Iran-Wissen vorgestellt werden. Dr. phil. Keyghobad Yazdani wurde 1958 in einem kleinen Dorf im Nordiran geboren. Er studierte im Iran Lehramt und war hinterher auch als Lehrer tätig. Von 1980-1982 gründete er den „Verein der Lehrer in Ghaemshahr“ (Iran) mit und fungierte dort als Vorsitzender. In dieser Zeit beteiligte er sich ebenfalls an der Gründung der ersten „Straßentheatergruppe“ in Ghaemshahr. Ende 1985 war Yazdani aus politischen Gründen dazu gezwungen, sein Heimatland zu verlassen und entschied sich für ein Leben in Bremen, Deutschland. Dort war er von 1986-1989 Mitbegründer des „Vereins der Iraner in Bremen“. Er absolvierte 1991 zudem eine Ausbildung als „Kommunikationsprogrammierer“ beim Control Data Institut in Bremen und war danach für mehrere Jahre als EDV-Dozent und Sachbearbeiter im EDV-Bereich tätig. Seit 1991 arbeitet er außerdem als freier Dozent für Deutschkurse für Ausländer (seit 2005 Integrationskurse) an verschiedenen Sprachinstitutionen in Bremen, u.a. beim katholischen Bildungswerk, bei der VHS-Bremen und beim Kulturzentrum Lagerhaus. Soziales Engagement Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagiert sich Yazdani vor allem im sozialen Bereich und geht ehrenamtlichen Aktivitäten nach. So führt er bis heute Projekte und Seminare zu interkulturellen Themen durch. Von 1996 -1998 agierte er z.B. als Märchenerzähler im Rahmen der interkulturellen Projekte in Bremen und inszenierte u.a. 2001 das persische Märchen „Die Kürbisprinzessin und der rollende Kürbis“ mit Schulkindern in einer Grundschule in Oyten (Niedersachsen). Ferner arrangierte er 2008 das deutsch-persische Märchen „Hassan...

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