Artikel getaggt mit "Bachtiari"

Nomadenstämme im Iran

Der Iran ist ein Land mit einer ausgedehnten Tradition von Nomadenstämmen. Noch heute leben hier in der majestätischen Landschaft Persiens umherziehende Völker mit einer langen Geschichte. Auf ihren Wanderungen sind sie in der gesamten Region unterwegs. Drei von ihnen stellen wir Ihnen hier kurz vor. Bakhtiari Die Bakhtiari sind ein Volk mit zwei Hauptgruppen, den Haft Lang und den Tschar Lang in einem Gebiet von Isfahan bis in Khuzestan hinein. Nur ein kleiner Teil lebt noch als Nomaden. Die Bakhtiari sprechen iranisch und gehören nicht zu den Turkstämmen. Bei Wikipedia finden Sie weitere Informationen zu den Bakhtiari Auch auf unserer Website haben wir die Bakhtiari bereits thematisiert. Kaschgai Die Kaschgai sind Nachkommen turkmenischer Nomaden, die aus Zentralasien nach Persien kamen und dort siedelten. Es gibt nur geringe Vermischung, aber sie sind politisch im Bund mit Luren, Persern und Bewohnern arabischer Abstammung. Bei Wikipedia finden Sie weitere Informationen zu den Kaschgai Turkmenen Turkmenische Stämme leben auch außerhalb der Republik Turkmenistan in Nord-Irak, Nord-Syrien, in Iran vor allem in den nordöstlichen Provinzen wie Razavi-Chorasan, Nord-Chorasan, Golestan und Nordwest-Afghanistan. Auch bei Wikipedia gibt es Informationen über dieses ursprünglich reine Nomadenvolk, das ab dem 10. Jahrhundert Persien und Teile Anatoliens eroberte und das Großreich der Seldschuken begründete. Bilderserie Hier finden Sie eine Bilderserie über das Leben der iranischen Nomaden....

Mehr

Nomaden – Der lange Treck der Bachtiari

„Wenn es Frühling wird, beginnt im Südwesten des Iran die große Wanderung: Drei Millionen Bachtiari – Männer, Frauen, Kinder und Greise – brechen dann auf mit Sack und Pack – und mit Millionen von Ziegen und Schafen, Pferden, Eseln und Maultieren. Seit Tausenden von Jahren hat sich daran nichts geändert. Ziel ihrer Wanderung ist das Zagros-Gebirge. Dort sind die Weiden im Sommer frisch und saftig. 60 000 Quadratkilometer Land gehören den Bachtiari – mit den reichsten Wasservorkommen des Iran. Der wochenlange Treck dorthin ist voller Strapazen. Immer wieder müssen steile Hänge und reißende Flüsse überwunden werden. Nicht jeder schafft es bis zum Ziel. Aber unterwegs werden auch Kinder geboren und Hochzeiten gefeiert. Die Bachtiari haben in der Geschichte Persiens fast immer eine wichtige Rolle gespielt: als tapfere Krieger, als Waffenschmiede und in jüngerer Zeit als Anhänger der Demokratie. Alle Versuche, diesen großen Nomadenstamm seßhaft zu machen, sind fehlgeschlagen. Der Film begleitet Bijan Babadi und seine Sippe auf ihrer Reise vom Winterquartier im Flachland zum Sommerlager im Hochgebirge.“ Genre: Fernsehdokumentation Regisseur: Bozorgnia, Mehran Erscheinungsjahr: 1994 Länge: 43 min Land: Iran Zeit der Aufnahme: 1994 Produktion: Bozorgnia Film Produktion im Auftrag des NDR Kamera: Bozorgnia, Mehran u.a. (Quelle: ARTE...

Mehr

Grass – A Nation’s Battle for Life

Grass – A Nation’s Battle for Life

Der erste Dokumentarfilm über den Iran aus dem Jahr 1925 von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack. „Die Reise von Cooper, Schoedsack und Harrison beginnt in Angora und führt durch Kleinasien. Im zweiten Monat, bei der Durchquerung einer Salzwüste erfahren sie in einer Karawanserei von einem nahezu vergessenen nomadischen Volk. Wochen später befinden sie sich in den Taurus-Bergen und treffen in einem verlassenen Fort auf Wildjäger. Sie reisen bis in den Südwesten Persiens, wo sie auf einen Nomadenstamm der Bachtiaren treffen, der von Haidar Khan geführt wird. Sein neunjähriger Sohn Lufta lernt von ihm, den Stamm zu führen. Da das Land ausgetrocknet ist und die Herden nicht mehr genügend frisches Gras finden, entscheiden sie nach Osten aufzubrechen. Am nächsten Morgen werden die Zelte gepackt. Auf beladenen Eseln und Pferden geht es tagelang durch die Berge, bis sie mit ihren 50.000 Tieren den Fluss Karun überqueren müssen. Sie bauen Flöße aus aufgeblasenen Ziegenfellen, auf denen sie einige Ziegen, Schafe und Kälber fixieren und über den Strom paddeln. Alle anderen Tiere müssen durch das Wasser schwimmen, ein paar ertrinken in den Stromschnellen. Das Übersetzen aller dauert sechs Tage. Es folgt ein beschwerlicher Weg barfuß durch felsige Berglandschaft und schneebedecktes Hochland zum Zardeh Kuh, wo sie sich den Weg durch den Schnee freischaufeln. Jenseits des Berges treffen sie auf Grasland und schlagen ihre Zelte in der Nähe von Isfahan wieder auf.“ (Wikipedia, 24.02.2014: http://de.wikipedia.org/wiki/Grass_(Film)) Link zu Amazon: http://amzn.com/6305773955...

Mehr