Rettung des Urmia-Sees

Rettung des Urmia-Sees

Der Urmia-See – nach dem Toten Meer der zweitgrößte Salzsee der Erde – ist in Gefahr. Der See im Nordwesten des Iran droht vollständig auszutrocknen. Doch jetzt will die iranische Regierung versuchen, dies zu verhindern.

Vor allem Staudämme und illegale Brunnen führten dazu, dass der See in den letzten Jahren immer kleiner wurde und sich an den ausgetrockneten Stellen pure Salzwüste bildete. Sollte der gesamte See austrocknen, könnte dies die Anwohner bedrohen, weil sich gefährlich Salzstürme bilden könnten.

Im Spätsommer hat der iranische Präsident Rohani ein Programm zur Rettung des Sees, der einst eine Fläche bedeckte, die zehn Mal so groß wie der Bodensee war, aufgelegt. Gemeinsam mit deutschen Wissenschaftlern soll das Gewässer gerettet werden. Unter anderem werden 15 Millarden Kubikmeter Wasser zugeführt, und so soll der Spiegel des Sees wieder im Bereich des Durchschnitts der letzten siebzig Jahre liegen.

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