Protest von 2000 Musiker/innen in Iran

In einem offenen Brief an den Kultusminister und das Parlament der Islamischen Republik Iran haben rund 2000 Musiker/innen gegen die Einmischung der Regierung in das Schaffen der künstlerischen Tätigkeiten protestiert. Dabei fordern die Künstler, dass die Regierenden ihre sicherheitspolitischen Maßnahmen gegen die Musik und Kunst einstellen. Bereits seit 1979 wird die Kunst- und Kulturszene durch das iranische Regime kontrolliert. So sei besonders auch der Auftritt von Frauen problematisch, da diesen untersagt wird, einzeln zu singen. Kritik gibt es auch an einem neuen Gesetz, das im Februar 2019 verabschiedet wurde und besagt, dass 10 Prozent der Gewinne von sämtlichen Konzerten in iranischen Großstädten an den Staat gezahlt werden sollen.

Der vollständige Artikel „Musiker*innen protestieren“ ist am 02.06.2019 im Iran Journal erschienen und kann hier nachgelesen werden.