Iranische Filmemacher bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin

Iranische Filmemacher bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin

© Erik Weiss / Berlinale 2020

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, auch bekannt als Berlinale  zählen zu den wichtigen Filmfestivals überhaupt und finden jährlich statt. Auf der Berlinale werden rund 400 Filme verschiedener Genres und Formate gezeigt. In diesem Jahr sind auch sechs Kurz- und Langfilme von iranischen Regisseuren vertreten, darunter der Spielfilm „Sheytan vojud nadarad“ (Es gibt kein Böses) von Filmemacher Mohammad Rasoulof sowie der 14-minütige Film „Badbadak-ha“(Die Papierdrachen) von Payam Hossein. Gezeigt wird auch der Langspielfilm „Yalda, a Night for Forgiveness“ des Regisseurs Massoud Bakhshi, der eine Gemeinschaftsproduktion von Deutschland, Frankreich, Libanon, Luxemburg und der Schweiz ist. Der Film ist ein Kammerspiel und handelt von der Frau Maryam, die wegen des Mordes an ihrem Ehemann Naser angeklagt ist und in einer berühmten Reality-Show die Chance erhält, Nasars Tochter um Vergebung zu bitten und einer Todesstrafe zu entkommen. Neben iranischen Filmen gibt es mit Abbas Amini auch einen Iraner unter den Jury-Mitgliedern auf der Berlinale. Bekannt ist er unter anderem als Regisseur des Kinofilms „Valderama“ sowie „Discharged“.

Der Goldene Bär der 70. Berlinale geht in diesem Jahr an den Episodenfilm „Es gibt kein Böses“ des iranischen Regisseurs Mohammed Rassulof.

Weitere detaillierte Informationen zu den einzelnen iranischen Filmen, die auf der Berlinale gezeigt werden, finden Sie im Original-Artikel „Iranische Filmemacher auf der Berlinale“ aus dem Iranjournal vom 20.02.2020.

Hier können Sie weitere Informationen zum Film „Es gibt kein Böses“ nachlesen.

Auch die ZEIT ONLINE hat über den Film des iranischen Regisseurs Mohammed Rassulof berichtet.