Der Schatz von Ziwiye

Ziwiye – ein unscheinbarer Ort einige Meilen östlich der Stadt Saqqez, der zweitgrößten Stadt in der iranischen Provinz Kordistan im Nordwesten des Landes. Hier findet 1947 ein Hirte einen Schatz aus Gold, Silber und Elfenbein. Man vermutet schnell, dass der Schatz zu Füßen einer Burg oder Zitadelle vergraben worden sein muss.

Die Burg wurde später teilweise freigelegt. Vermutet wird, dass es sich um ein Bauwerk der Mannäer handelt, das schon um das Jahr 900 vor Christus entstanden sein könnte.

Nun – fast siebzig Jahre nach der Entdeckung des Schatzes , der skythischer oder mannäischer Herkunft sein soll – sind die Ausgrabungen immer weiter voran geschritten. Die Zitadelle wurde inzwischen teilweise erschlossen, der Burghügel durch teils illegale Grabungen weitgehend von Fundstücken befreit. Diese werden seitdem nicht selten in ausländischen Museen ausgestellt. Der Schatz selbst ist in Teheran zu bewundern.

Offizielle Begutachtung

Seit dem Jahr 2000 wurde außerdem das gesamte Gelände in mehreren Durchgängen offiziell nach verbliebenen Artefakten durchkämmt. Gefunden wurden unter anderem allein 35.000 Stücke von Tonscherben und Steingut. Diese sollen nun von Experten begutachtet und archäologisch eingeordnet und bewertet werden.

Die Funde von Ziwiye sind bis heute noch nicht umfassend wissenschaftlich erforscht worden. Es gibt unterschiedliche Ansichten über die Bedeutung und die Bewertung des Fundes.

Bei Wikiepdia kann man mehr über den Schatz von Ziwiye erfahren (englisch).

Hier eine Beschreibung über das Auffinden des Schatzes und der Zitadelle (englisch).

Video mit Stücken aus Ziwiye

In diesem Video sind unter anderem Stücke aus Ziwiye zu sehen.