Städte

Tabiat-Brücke

Tabiat-Brücke

Seit 2014 verzeichnet Teheran ein ganz besonderes Bauwerk: Die Tabiat-Brücke.  Die Fußgängerbrücke verbindet die durch eine breite Stadtautobahn getrennten Parks „Ab-o Atash Park“ auch Park-e Ebrahim (Abraham Park) genannt und „Taleghani Park“ miteinander und wird täglich von zahlreichen Menschen überquert. Der Entwurf geht auf die junge, iranische Ingenieurin Leila Araghian zurück, die mit gerade einmal 26 Jahren die Planung dieser beeindruckenden Brücke übernahm.  Die Tabiat-Brücke befindet sich über einer Stadtautobahn Teherans und besitzt eine Gesamtlänge von rund 270 m. Neben der Funktion als Verkehrsweg dient das Bauwerk vor allem auch als Erlebnis- und Begegnungsstätte. Dank der besonderen Formsprache hat man das Gefühl, sich direkt in einem Erlebnisraum zu befinden. Die Tabiat-Brücke verfügt über mehrere Ebenen, von denen eine für Jogger und Radfahrer konzipiert, eine mit mehreren Cafés ausgestattet und eine als Aussichtsplattform gestaltet ist. So hat man einen herrlichen Ausblick auf die nördliche Umgebung der Stadt sowie auf den Fernsehturm und die Sportarena. Eine ausführliche, detaillierte Beschreibung der Bauweise und Funktion sowie einige Fotos können Sie in diesem interessanten Vortrag von Prof. Horst Bellmer nachlesen. Hier finden Sie ebenfalls einen spannenden Artikel zu dem originellen...

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Metro-Linie 1 in Teheran

Metro-Linie 1 in Teheran

Die Metro-Linie 1, eine von vier U-Bahn Linien in Teheran fährt eine Distanz von 40 Kilometern, die sich von dem wohlsituierten Norden bis in den sozial und finanziell schwachen Süden Teherans erstreckt. In der U-Bahn gibt es eine eigene Frauenabteilung, in die keine Männer einsteigen dürfen. Die Frauen dagegen haben die Möglichkeit, überall einsteigen zu können. Bei der langen Fahrt werden u.a. folgende Stationen angefahren: „Emam Khomeini“, wo sich ganz in der Nähe der Große Basar befindet, der als wichtigster und größter Handelsplatz im Iran gilt und über 10 Kilometer lang ist. Ein weiterer Halt wird in „Shahr-e Rey“ gemacht. In der Nähe liegt der Friedhof „Behesht-e Zahra“, der ursprünglich durch Schah Mohammad Reza Pahlavi als Haupt-Begräbnisstätte angeordnet wurde. Dort befindet sich auch eine eigene Abteilung für die Gefallenen des Iran-Irak-Krieges und der Islamischen Revolution. Während der Fahrt laufen Verkäufer mit verschiedensten Waren wie Kuchen, Rucksäcke oder auch Kugelschreiber und Socken durch die Waggons und versuchen diese an die Leute zu bringen. Den vollständigen Artikel „ Eine Fahrt mit der Metro-Linie 1. Durch den Bauch von Teheran“ von Jörg-Christian Schillmöller können Sie hier nachlesen. Dort beschreibt Schillmöller auch Gespräche, die mit verschiedenen iranischen Fahrgästen auf der 40 km langen Strecke stattgefunden haben. Hier gelangen Sie zu ergänzenden Informationen zum Großen Basar von Teheran. Weitere Informationen zum Friedhof „Behesht-e Zahra“ finden Sie...

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Kerman

Kerman

Der Iran hat viele interessante Städte zu bieten, u.a. auch Kerman. Sie liegt ca. 1076 km von Teheran entfernt und ist zum Teil umschlossen von Bergen. Sie zählt ca. 520000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Die Griechen bezeichneten sie als „Karamani“. Die Gründungszeit beläuft sich auf das dritte Jahrhundert durch den sassanidischen König Ardaschir I. Zu dem Zeitpunkt hieß sie Ardashir-Choreh, wurde von den Arabern dann Bardasir und von den Persern Guwaschir bezeichnet. Kerman ist für seine Produktion von Perserteppichen bekannt sowie für sein (Kunst)-Handwerk und hat zudem einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im 19. Jahrhundert wurde die Karawanserai erbaut. Dabei handelt es sich um fein gekachelte Wände mit einer über 500 m langen Hauptgeschäftsstraße, die für ihren Basar bekannt ist.  Neben der Karawanserai hat der Basar mehrere Timches und ein Badehaus, welches in ein Teehaus umgewandelt wurde. Ferner kann man in Kerman den Shahzadeh-Garten besichtigen, der auch unter dem Namen „Prinzengarten“ geläufig ist. Er weist mehrere Terrassen und Pavillons sowie Wasserspiele auf. Darüber hinaus befindet sich das Badehausmuseum Hamam-e Ganjali Khan in der Stadt, das beeindruckende Fliesen ziert und mit Wachsfiguren in traditioneller Kleidung geschmückt ist, sodass der Besucher eine Reise in die Geschichte erleben kann. Am Nordende dieses Komplexes steht ein Münz-Museum (Zarrab-Khaneh).  Weitere Sehenswürdigkeiten in Kerman sind zum einen die Jame-Moschee, die um 1349 erbaut wurde und durch eine beeindruckende Fliesenmosaikausstattung gekennzeichnet ist, zum anderen das Harandi-Garten-Museum (Muze-ye Bagh-e Harandi), das viele Keramiken und Funde aus Jiroft...

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2000 tourist spots in Tehran

In the article “Tehran and its 2000 tourist spots” the capital of Iran is described with over 2000 tourist spots. When someone wants to visit all of them then he has to take 35 days for it.  The history of Tehran is also described. In 1796 Agha Mohammad Khan of the Qajar dynasty chose the city as the capital. So it’s the capital for 230 years. Today Tehran has a population over 14 Million people and tourists from all over the world come there. The mayor of Tehran, Mohamamd Bagher Ghalibaf says that the city has three regions which have the most number of historical attractions. At first there is “region 1” which is a historical and religious religion while “region 12” is described as “the heart of old Tehran” and last but not least the “region 20” contains many historical and entertainment sites. In this region most of tourists go in. Actually there are 2511 tourist spots in Tehran and the most popular are Azadi Tower, Milad Tower, Jurassic Park and the Birds Garden. Furthermore Ghalibaf tells that the tourism in Tehran brings over 10000 different jobs. A new spot in Tehran is also told. Mayor’s Deputy, Naser Amani tells about the Chitgar Lake which is located in the north of Chitgar Park and which can reduce the air pollution in Tehran. There are also recreational spaces and places for sports and culture. The article “Tehran and its 2000 tourist spots” was published in the Mehr News Agency...

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Isfahan

Isfahan

Isfahan ist eine Stadt im Herzen des Iran und die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Das Umland mit eingerechnet, leben hier gut zwei Millionen Menschen. Isfahan blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. So war sie einige Jahrhunderte lang wichtiger Herrschersitz, sie war berühmt für Baumwolle und Seide und kann bis heute stolz auf viele prächtige Moscheen und Paläste, vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert verweisen. Weitere Informationen über Isfahan Interessante Bilder aus der Stadt Isfahan hat diese Reisegruppe 2013 eingefangen:   Interessante Einblick in den Alltag Isfahans im Jahr 1974 zeigt dieser...

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Ghazwin, ganz in der Nähe von Teheran

Ghazwin, ganz in der Nähe von Teheran

Behrous Yuson, der Partner bei den  Gruppenreisen der Ev.-luth. Kirchengemeinde Stuhr, hatte mich zu einem Besuch dort eingeladen, von Teheran aus nur ca. 120 km, also nur ein Tagesausflug, in eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und mit vielen Anregungen, sich mit ihrer Geschichte und der des Ian zu befassen. Einfach mal hinfahren und sich überraschen lassen! Vielleicht helfen die Fotos, auf den Geschmack zu kommen. Horst Lilienthal Die Kuppel eines großen Wasserreservoirs Der Niedergang zum Wasserholen Freundliche Damen des Besucherdienstges ..und so schön sind die Zisternen...

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