Land und Leute

Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

„Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel Die deutsche Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel widmet sich in ihrem Werk „Kleine Paradiese“ der Schönheit islamischer Gärten. Sie beschreibt den Paradiesgarten sowie die fürstlichen Gartenanlagen und der Leser erfährt etwas über die Bäume, Früchte und Blumen des Gartens wie die Margerite, Lotosblume, Nelke, die Lilie, die Narzisse oder auch die Rose werden explizit aufgeführt. Sehr interessant sind auch die Kapitel „Blumen und Gärten der Kunst“, „Blumen und Gärten im Traum“ sowie „Ein Kind wie eine Blume: Namengebung“ Annemarie Schimmel veröffentlichte eine Reihe an Publikationen und setzte sich in vielerlei Hinsicht mit dem Islam auseinander. Eines ihrer Ziele war es eine bessere Resonanz des Islams im Westen zu erreichen. Wenn Ihre Neugierde geweckt ist, dann können Sie das Buch „Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel hier erwerben. Weitere Informationen zu Annemarie Schimmel finden Sie...

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Metro-Linie 1 in Teheran

Metro-Linie 1 in Teheran

Die Metro-Linie 1, eine von vier U-Bahn Linien in Teheran fährt eine Distanz von 40 Kilometern, die sich von dem wohlsituierten Norden bis in den sozial und finanziell schwachen Süden Teherans erstreckt. In der U-Bahn gibt es eine eigene Frauenabteilung, in die keine Männer einsteigen dürfen. Die Frauen dagegen haben die Möglichkeit, überall einsteigen zu können. Bei der langen Fahrt werden u.a. folgende Stationen angefahren: „Emam Khomeini“, wo sich ganz in der Nähe der Große Basar befindet, der als wichtigster und größter Handelsplatz im Iran gilt und über 10 Kilometer lang ist. Ein weiterer Halt wird in „Shahr-e Rey“ gemacht. In der Nähe liegt der Friedhof „Behesht-e Zahra“, der ursprünglich durch Schah Mohammad Reza Pahlavi als Haupt-Begräbnisstätte angeordnet wurde. Dort befindet sich auch eine eigene Abteilung für die Gefallenen des Iran-Irak-Krieges und der Islamischen Revolution. Während der Fahrt laufen Verkäufer mit verschiedensten Waren wie Kuchen, Rucksäcke oder auch Kugelschreiber und Socken durch die Waggons und versuchen diese an die Leute zu bringen. Den vollständigen Artikel „ Eine Fahrt mit der Metro-Linie 1. Durch den Bauch von Teheran“ von Jörg-Christian Schillmöller können Sie hier nachlesen. Dort beschreibt Schillmöller auch Gespräche, die mit verschiedenen iranischen Fahrgästen auf der 40 km langen Strecke stattgefunden haben. Hier gelangen Sie zu ergänzenden Informationen zum Großen Basar von Teheran. Weitere Informationen zum Friedhof „Behesht-e Zahra“ finden Sie...

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Kerman

Kerman

Der Iran hat viele interessante Städte zu bieten, u.a. auch Kerman. Sie liegt ca. 1076 km von Teheran entfernt und ist zum Teil umschlossen von Bergen. Sie zählt ca. 520000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Die Griechen bezeichneten sie als „Karamani“. Die Gründungszeit beläuft sich auf das dritte Jahrhundert durch den sassanidischen König Ardaschir I. Zu dem Zeitpunkt hieß sie Ardashir-Choreh, wurde von den Arabern dann Bardasir und von den Persern Guwaschir bezeichnet. Kerman ist für seine Produktion von Perserteppichen bekannt sowie für sein (Kunst)-Handwerk und hat zudem einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im 19. Jahrhundert wurde die Karawanserai erbaut. Dabei handelt es sich um fein gekachelte Wände mit einer über 500 m langen Hauptgeschäftsstraße, die für ihren Basar bekannt ist.  Neben der Karawanserai hat der Basar mehrere Timches und ein Badehaus, welches in ein Teehaus umgewandelt wurde. Ferner kann man in Kerman den Shahzadeh-Garten besichtigen, der auch unter dem Namen „Prinzengarten“ geläufig ist. Er weist mehrere Terrassen und Pavillons sowie Wasserspiele auf. Darüber hinaus befindet sich das Badehausmuseum Hamam-e Ganjali Khan in der Stadt, das beeindruckende Fliesen ziert und mit Wachsfiguren in traditioneller Kleidung geschmückt ist, sodass der Besucher eine Reise in die Geschichte erleben kann. Am Nordende dieses Komplexes steht ein Münz-Museum (Zarrab-Khaneh).  Weitere Sehenswürdigkeiten in Kerman sind zum einen die Jame-Moschee, die um 1349 erbaut wurde und durch eine beeindruckende Fliesenmosaikausstattung gekennzeichnet ist, zum anderen das Harandi-Garten-Museum (Muze-ye Bagh-e Harandi), das viele Keramiken und Funde aus Jiroft...

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Reisen im Iran

Reisen im Iran

Wie ein Reiseerlebnis den Blickwinkel ändert Artikel: „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ (Joachim Chwaszcza) In dem Artikel „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ berichtet der Verfasser Joachim Chwaszcza über seine Rundreise im Iran und wie diese Erfahrung sein vorgefertigtes Bild über den Iran komplett veränderte. So erlebte er vor allem eine enorme Gastfreundschaft der Iraner, hatte viele Begegnungen mit verschiedenen Menschen, die ihm allesamt freundlich und offen gegenüber traten. Besondere Eindrücke vermittelte die Stadt Isfahan, die auch als zweites Tor zur Welt gesehen wird. Auch die Wüstenstadt Kerman und die Lehmstadt Yazd seien sehr faszinierend gewesen. Während ihres Aufenthaltes im Iran kamen der Reisegruppe neben Lehmstädten auch romantische Karawansereien sowie der Duft von Rosenwasser entgegen. Es gab so vieles in diesem Land zu bestaunen: So übten allein die Moscheen eine große Faszination aus. Ein besonderer Moment sei dann an der 33-Bogen-Brücke gewesen, unter dessen Bögen sich unterhaltende und musizierende Menschen befinden, die mit ihrer Musik das Gefühl von Liebe zum Ausdruck bringen möchten. Schließlich stand auch die Metropolregion Teheran auf dem Reiseplan. Neben unglaublichen Staus sei aus dieser Stadt aber vor allem einmal mehr die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen mitzunehmen. Den Artikel „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ von Joachim Chwaszcza aus dem ärztlichen Journal „der niedergelassene Arzt“ können Sie hier...

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Green Film Festival in Iran

Green Film Festival in Iran

Nach 10 Jahren Pause findet vom 13.05.-20.05.2016 das 5. Internationale „Green Film Festival“ in Iran statt. Die Eröffnung war am Freitag, den 13.05. im Tehran’s Felestin Cinema mit der Vorstellung von ‚Terra‘, das von dem französischen Filmemacher und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand produziert wurde. Zu Wort kamen auch der Organisator des Festivals Farhad Tohidi sowie der Vize-Präsident und Spitze des Department of Environment Masoumeh Ebtekar und der deutsche Leiter des Green Me Global Festivals Nicolai Niemann, der auch ein Jurymitglied des Events ist. Die Filme werden im Felestin Cinema und Saba Artistic Cultural Center vorgeführt. Die Veranstalter des Department of Environment wollen die Öffentlichkeit mit dem Festival und mit Hilfe der künstlerischen Ausdrücke auf die Wichtigkeit des Umweltschutzes aufmerksam machen. Ein weiteres Ziel des Festivals besteht darin, dass Künstler und Gesellschaft enger an einem Strang für den Umweltschutz ziehen sollen. Das Festival wird insgesamt Filme aus 41 verschiedenen Ländern zeigen, u.a. Kurzfilme, Dokumentationen und Animationen. Weitere detaillierte Informationen zum Green Film Festival in Iran finden Sie im Originalartikel “ Green Film Festival Opens After 10 Years“ der Financial Tribune vom...

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2000 tourist spots in Tehran

In the article “Tehran and its 2000 tourist spots” the capital of Iran is described with over 2000 tourist spots. When someone wants to visit all of them then he has to take 35 days for it.  The history of Tehran is also described. In 1796 Agha Mohammad Khan of the Qajar dynasty chose the city as the capital. So it’s the capital for 230 years. Today Tehran has a population over 14 Million people and tourists from all over the world come there. The mayor of Tehran, Mohamamd Bagher Ghalibaf says that the city has three regions which have the most number of historical attractions. At first there is “region 1” which is a historical and religious religion while “region 12” is described as “the heart of old Tehran” and last but not least the “region 20” contains many historical and entertainment sites. In this region most of tourists go in. Actually there are 2511 tourist spots in Tehran and the most popular are Azadi Tower, Milad Tower, Jurassic Park and the Birds Garden. Furthermore Ghalibaf tells that the tourism in Tehran brings over 10000 different jobs. A new spot in Tehran is also told. Mayor’s Deputy, Naser Amani tells about the Chitgar Lake which is located in the north of Chitgar Park and which can reduce the air pollution in Tehran. There are also recreational spaces and places for sports and culture. The article “Tehran and its 2000 tourist spots” was published in the Mehr News Agency...

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