Das Land Iran

Kerman

Kerman

Der Iran hat viele interessante Städte zu bieten, u.a. auch Kerman. Sie liegt ca. 1076 km von Teheran entfernt und ist zum Teil umschlossen von Bergen. Sie zählt ca. 520000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Die Griechen bezeichneten sie als „Karamani“. Die Gründungszeit beläuft sich auf das dritte Jahrhundert durch den sassanidischen König Ardaschir I. Zu dem Zeitpunkt hieß sie Ardashir-Choreh, wurde von den Arabern dann Bardasir und von den Persern Guwaschir bezeichnet. Kerman ist für seine Produktion von Perserteppichen bekannt sowie für sein (Kunst)-Handwerk und hat zudem einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im 19. Jahrhundert wurde die Karawanserai erbaut. Dabei handelt es sich um fein gekachelte Wände mit einer über 500 m langen Hauptgeschäftsstraße, die für ihren Basar bekannt ist.  Neben der Karawanserai hat der Basar mehrere Timches und ein Badehaus, welches in ein Teehaus umgewandelt wurde. Ferner kann man in Kerman den Shahzadeh-Garten besichtigen, der auch unter dem Namen „Prinzengarten“ geläufig ist. Er weist mehrere Terrassen und Pavillons sowie Wasserspiele auf. Darüber hinaus befindet sich das Badehausmuseum Hamam-e Ganjali Khan in der Stadt, das beeindruckende Fliesen ziert und mit Wachsfiguren in traditioneller Kleidung geschmückt ist, sodass der Besucher eine Reise in die Geschichte erleben kann. Am Nordende dieses Komplexes steht ein Münz-Museum (Zarrab-Khaneh).  Weitere Sehenswürdigkeiten in Kerman sind zum einen die Jame-Moschee, die um 1349 erbaut wurde und durch eine beeindruckende Fliesenmosaikausstattung gekennzeichnet ist, zum anderen das Harandi-Garten-Museum (Muze-ye Bagh-e Harandi), das viele Keramiken und Funde aus Jiroft...

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Reisen im Iran

Reisen im Iran

Wie ein Reiseerlebnis den Blickwinkel ändert Artikel: „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ (Joachim Chwaszcza) In dem Artikel „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ berichtet der Verfasser Joachim Chwaszcza über seine Rundreise im Iran und wie diese Erfahrung sein vorgefertigtes Bild über den Iran komplett veränderte. So erlebte er vor allem eine enorme Gastfreundschaft der Iraner, hatte viele Begegnungen mit verschiedenen Menschen, die ihm allesamt freundlich und offen gegenüber traten. Besondere Eindrücke vermittelte die Stadt Isfahan, die auch als zweites Tor zur Welt gesehen wird. Auch die Wüstenstadt Kerman und die Lehmstadt Yazd seien sehr faszinierend gewesen. Während ihres Aufenthaltes im Iran kamen der Reisegruppe neben Lehmstädten auch romantische Karawansereien sowie der Duft von Rosenwasser entgegen. Es gab so vieles in diesem Land zu bestaunen: So übten allein die Moscheen eine große Faszination aus. Ein besonderer Moment sei dann an der 33-Bogen-Brücke gewesen, unter dessen Bögen sich unterhaltende und musizierende Menschen befinden, die mit ihrer Musik das Gefühl von Liebe zum Ausdruck bringen möchten. Schließlich stand auch die Metropolregion Teheran auf dem Reiseplan. Neben unglaublichen Staus sei aus dieser Stadt aber vor allem einmal mehr die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen mitzunehmen. Den Artikel „Rosen, Poesie und blaue Kacheln“ von Joachim Chwaszcza aus dem ärztlichen Journal „der niedergelassene Arzt“ können Sie hier...

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