Deutsch-Iranische Aktivitäten

Deutschsprachige Theateraufführung in Teheran

Deutschsprachige Theateraufführung in Teheran

Am 28.06.2018 um 19 Uhr findet in Teheran die deutschsprachige Theateraufführung „Adel verpachtet“ statt. Das Stück ist eine Komödie von Klaus Mitschke und wird in der Deutschen Botschaftsschule aufgeführt. Die Karten sind über Frau Christina Olbrich (Deutsche Botschaftsschule), Pfarrerin Kirsten Wolandt (Evangelische Gemeinde Dt. Sprache) und Heike Begusch (Österreichische Botschaft) erhältlich. Die Preise liegen für Erwachsene bei IRR 400.000,00 und für Kinder bei IRR...

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Deutscher Theologe erhält den wichtigsten Buchpreis des Iran

Deutscher Theologe erhält den wichtigsten Buchpreis des Iran

Der deutsche Theologe Klaus von Stosch hat für seine Publikation „Herausforderung Islam. Christliche Annäherungen“ den „World Award for Book of the Year of Islamic Republic of Iran“, erhalten. Er wurde von dem Präsidenten Irans ‚Rouhani‘ überreicht und gilt als wichtigster Buchpreis des Iran. Sein ausgezeichnetes Werk handelt von der christlichen Würdigung des Islam und wie insbesondere der Unterschied beider Religionen als ein Wert gesehen wird. Die Begegnung mit dem Islam soll Brücken zwischen Christen und Muslimen bauen. Inhaltlich geht von Stosch u.a. auf die Entstehung des Korans sowie dessen Bedeutung in der islamischen Schultheologie ein und befasst sich mit der Frage „Der Koran – ein Wort Gottes auch für Christen?“ Ebenso wird ein christlicher Zugang zu den fünf Säulen des Islams thematisiert sowie auch, was Christen von Muslimen lernen können. Die christliche Annäherung an den Islam soll diesem eine höhere Wertschätzung entgegen bringen. Klaus von Stosch wurde 1971 geboren und studierte von 1991 bis 1997 Katholische Theologie an der Universität Bonn. Seit 2008 ist er Professor für Systematische Theologie an der Universität Paderborn. Der „World Award for Book of the Year of Islamic Republic of Iran“ ist mit 10.000$ dotiert und wurde 2018 zum 25. Mal vergeben. Dabei wurden 28 Bücher eingereicht und neun mit einem Preis ausgezeichnet. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann können Sie das Buch „Herausforderung Islam. Christliche Annäherungen“ von Klaus von Stosch hier auf Amazon bestellen. Hier gelangen Sie zu dem Artikel „Wichtigster Buchpreis des Iran geht an deutschen Theologen“ der DW, in dem es...

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Planung: Neues Museum in Yazd

Planung: Neues Museum in Yazd

In Zusammenarbeit mit einigen Experten der Bundeskunsthalle in Deutschland soll in der Wüstenstadt Yazd ein neues Museum entstehen. Das Projekt wird betreut von der Architektin Susanne Annen, der Bundeskunsthalle und der Archäologin Ute Franke, die stellvertretende Direktorin des Museums für Islamische Kunst in Berlin ist. Die beiden Institutionen arbeiten dabei gemeinsam mit der Iran Cultural Heritage, Handcrafts and Tourism Organization“ (ICHHTO). Ziel der Errichtung dieses Museums ist die Bewahrung des kulturellen Erbes, welches durch das Textilhandwerk, der Technik der Lehmbauten und dem antiken Wasserversorgungssystem bestimmt ist. Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung mit insgesamt 650 000 Euro finanziert. Geplant ist, dass das Provinzmuseum Mitte 2020 eröffnet. Bis dahin werden Museums- wie auch Marketingexperten wie auch Architekten immer wieder live vor Ort sein und über ihre Arbeitstätigkeiten informieren. Somit soll ein in mehreren Workshops Wissen an die jeweiligen Menschen in den Iran gebracht werden.  Das Museum soll übrigens in einem alten Ensemble von Lehmbauten errichtet werden. Den vollständigen Artikel „Provinzmuseum im Iran soll mit Kooperation der Bundeskunsthalle entstehen“ von Thomas Kliemann vom 09.08.17 aus dem General-Anzeiger Bonn können Sie hier...

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Iranische Buchenwälder und der Steigerwald

Iranische Buchenwälder und der Steigerwald

In dem Artikel „Reise in die Vergangenheit des Steigerwalds“ von Martin Müller von den „Nürnberger Nachrichten“ (14.12.2016) wird beschrieben, dass sich bayerische Forstexperten auf eine Reise in die kaspischen Laubwälder des Irans begeben haben. Dort ist der „Hyrcanische Wald“, ein Urwald zwischen den Nordhängen des Elburs-Gebirges und dem Kaspischen Meer zu finden. Die Wälder sind uralt und teilweise noch gänzlich unberührt. Die Forstexperten stellten fest, dass die iranischen Wälder genauso aussehen wie der Steigerwald in Deutschland. So würden die deutschen Buchenwälder ohne Klimawandel und Eingriff des Menschen exakt so sein wie die kaspischen Wälder im Iran. Seit eineinhalb Jahren gebe es auch eine Forschungskooperation zwischen den Forstexperten und iranischen Kollegen, um ermitteln zu können, woher die deutschen Arten entstammen. Dazu werde die Artenvielfalt erhoben und mit den Wäldern hier verglichen. Die Experten konnten bisher festmachen, dass es in den iranischen Wäldern noch Arten gibt, die hier längst ausgestorben sind und dass die Artenvielfalt im Iran ein insgesamt deutlich breiteres Spektrum aufweist als hier zu Lande. Obwohl viele Teile der kaspischen Wälder unter Schutz stehen, ermöglicht es ein Ende 2013 festgelegtes Gesetz, dass faules und kaputtes Holz der Wälder vom Menschen genutzt werden darf, was bei den Experten Alarmglocken klingeln lässt. So könnten Arten genauso wie in Deutschland verloren gehen. Um die Artenvielfalt zu schützen, empfehlen sie den iranischen Behörden lieber gesunde und mittelalte Bäume zu...

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Iranische Theatergruppe führt deutsches Stück auf

Iranische Theatergruppe führt deutsches Stück auf

Am 21.04.2016 fand anlässlich der 23. Europäischen Kulturtage Karlsruhe ein Gastspiel der „Praxis theatre group“, ein freies Ensemble der Theaterszene aus Teheran statt. Die jungen Künstler führten das deutsche Stück „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert auf. Das Drama entstand um 1947 und handelt von dem deutschen Kriegsheimkehrer Beckmann, der von seiner langjährigen Kriegsgefangenschaft so geprägt ist, dass er es nicht schafft, ein normales, zivilisiertes Leben zu führen. Dieses Stück wurde nun von der Praxis theatre group wieder aufgegriffen und inszeniert, weil sie die Gesellschaft an die Gefahr und Verbrechen des Krieges erinnern will. Ein Video mit dem Trailer des Stückes können Sie sich hier anschauen: (veröffentlicht vom Staatstheater Karlsruhe) Weitere Informationen zur Aufführung in Karlsruhe finden Sie hier. Weitere Informationen zur Handlung des Stückes „Draußen vor der Tür“ finden Sie...

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Fikrun wa Fann

Fikrun wa Fann

Das Kulturmagazin „Fikrun wa Fann“, das vom Goethe-Institut publiziert wird, dient dazu, die kulturelle Beziehung zwischen Deutschland und islamischen Ländern, wozu auch der Iran zählt, zu stärken und mitzugestalten. Dabei wirken Autoren aus Deutschland, weiteren Teilen Europas und islamischen Ländern mit und liefern Beiträge, die Informationen und Dialoge mit den islamisch geprägten Kulturkreisen enthalten.  Das Kulturmagazin bietet zudem ein literarisches Forum für gesellschaftspolitische Debatten. Zur Geschichte: Es wurde 1963 von Annemarie Schimmel und Albert Theile gegründet und wird seit 2012 von dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner betreut. Es thematisiert aktuelle kulturelle und gesellschaftliche, insbesondere kontroverse Themen. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 20000 Heften zwei Mal im Jahr in arabischer und englischer Sprache und auf Farsi. Die persische Ausgabe heißt „Andishe va Honar. “ Die Website bietet auch die Möglichkeit, die Beträge in deutscher Sprache nachzulesen. Weitere Informationen zu dem Kulturmagazin Fikrun Wa Fann finden Sie hier. Wie eingangs schon erwähnt, zählt zu den islamisch geprägten Kulturkreisen auch der Iran. Fikrun Wa Fann beinhaltet daher viele Beiträge, die einen Iran-Bezug aufweisen. So lassen sich u.a. Artikel zu Themen der Literatur, Sprache, Landschaft oder zur Geschichte finden. Im Folgenden sollen dazu zwei Beiträge exemplarisch näher vorgestellt werden: Der erste Beitrag „Klima- und Landschaftswandel im Orient, Das Hochland von Iran“ von Eckart Ehlers (Professor für Geologie an der Universität Bonn) vom Juni 2013 behandelt den Klima- und Landschaftswandel im Orient und die Bedeutung des Iran in diesem Zusammenhang. So spielt das Hochland von Iran eine entscheidende Rolle für die Erforschung des...

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