Buch-Tipps

33 Bogen und ein Teehaus

33 Bogen und ein Teehaus

Ein Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahani Die Tochter eines Chirugen, Mehrnousch Zaeri-Esfahani wächst zusammen mit ihren Geschwistern behutsam in der Stadt Isfahan auf. Doch mit der Machtübernahme durch Ayatollah Chomeini ändert sich die einst fröhliche Kindheit. Denn unter ihm erlebt die Familie ein Bild von Unterdrückung, Angst und Freiheitsentzug. Als dann auch noch die Gefahr droht, dass Mehrnousch‘ 14-jähriger Bruder in den Krieg eingezogen wird, flüchtet die Familie. Über Istanbul und Ostberlin kommen sie in Westdeutschland an. Nach vielen hoffnungsvollen und verzweifelten Momenten und einem harten Weg durch Flüchtlingsheime, findet die Familie schließlich in Heidelberg ihr neues Zuhause. Mit dem Roman versucht die Autorin ihre Erlebnisse der Kindheit, die von Wut, Angst, Hoffnung und den glücklichen Jahren in Isfahan geprägt ist, wieder zu geben. Hindernisse und Hürden, das Nicht-Verstehen der Sprache, Fremdheit, Abschied und Verlust werden hier eindrucksvoll vermittelt. Eine wahre Geschichte, die leider kein Einzelfall ist und tief berührt. Weitere Informationen zum Roman und dem Peter Hammer Verlag finden Sie hier. „33 Bogen und ein Teehaus“ von  Mehrnousch Zaeri-Esfahani kann hier bestellt werden....

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Anriss: Iran und die Psychoanalyse

Anriss: Iran und die Psychoanalyse

Die Sonderpublikation „ANRISS: IRAN UND DIE PSYCHOANALYSE“ der RISS – Zeitschrift für Psychoanalyse beinhaltet psychoanalytische Beiträge von 12 Autoren, Analytikern, Psychiatern, Kultur- und Medienwissenschaftlern, die ein besseres Verständnis für die Kultur und Geschichte dieses Landes, das sich in der Übergangsphase von Tradition und Moderne befindet, ermöglichen soll. Inhaltlich werden zum einen die Themen Mythologie und Gesellschaft abgehandelt, indem u.a. ein Gespräch mit Ali Fooladin über Iranische Mythologie wiedergegeben wird. Zum anderen gibt es einen Teil über Literatur, Kunst und Geschichte. Darunter sind z.B. diese Beiträge zu finden: „Analyse der Phantasie in den Gedichten von Hafiz aus psychoanalytischer Sicht“ (S. Hossein Modjtahedi), „Der Film Santuri und seine Inszenierungen des Phallus und des Phantasmas“ (Dariush Baradari) sowie „Libidinöses Sein in Persepolis. Eine archäoanalytische Perspektive“ (Vahid Mihanparast). Darüber hinaus widmet sich die Zeitschrift in einem Kapitel auch der „Psychoanalyse an der medizinischen Universität Tehran“. Mit den Beiträgen „Psychiatrie und Psychoanalyse im Iran“ (Arash Javanbakht, Mohammad Sanati) und „Psychoanalyse und Ethik“ (Mohammed Sanati) wird diese spezifische Thematik erläutert. Bestellt werden kann sie am besten unter folgender Email-Adresse: bestellung@editionriss.com oder im VISSIVOVerlag und in Buchhandlungen. Preise: Fr. 47.- bzw. € 42.-. Abonnenten können sie zum Vorzugspreis von Fr. 39.- bzw. € 35.- bekommen. Weitere Informationen zu dieser ANRISS-Ausgabe finden Sie hier. Den Flyer zum Buch können Sie sich hier ansehen. Hier finden Sie eine...

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Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran

Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran

Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran Die Autorin Ramita Navai beschreibt in ihrem Roman „Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran“ die facettenreichen Doppelleben der in Teheran lebenden Menschen. Sie spricht über Ehemänner, die lieber nach Thailand reisen anstatt nach Mekka zu pilgern, von „braven“ Hausfrauen, die hinter verschlossenen Türen Pornofilme drehen oder auch von Schulmädchen, die unter dem Tschador Jeans und Sneaker tragen. Es werden Menschen gezeigt, die sich von den strengen Regeln des Staates unterdrücken lassen müssen und dass Lügen im Grunde genommen nicht vermieden werden können, damit kleine Freiheiten ausgelebt werden dürfen und die Menschen ihr Leben selber gestalten können. Das Buch leitet daher auch mit dem Satz „Wenn man in Teheran leben will, muss man lügen“ ein. Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, dann können Sie das Buch „Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran“ hier erwerben. Weitere Informationen können Sie hier nachlesen. Auch hier finden Sie ergänzende Informationen zum...

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Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

Buchvorstellung „Kleine Paradiese“

„Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel Die deutsche Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel widmet sich in ihrem Werk „Kleine Paradiese“ der Schönheit islamischer Gärten. Sie beschreibt den Paradiesgarten sowie die fürstlichen Gartenanlagen und der Leser erfährt etwas über die Bäume, Früchte und Blumen des Gartens wie die Margerite, Lotosblume, Nelke, die Lilie, die Narzisse oder auch die Rose werden explizit aufgeführt. Sehr interessant sind auch die Kapitel „Blumen und Gärten der Kunst“, „Blumen und Gärten im Traum“ sowie „Ein Kind wie eine Blume: Namengebung“ Annemarie Schimmel veröffentlichte eine Reihe an Publikationen und setzte sich in vielerlei Hinsicht mit dem Islam auseinander. Eines ihrer Ziele war es eine bessere Resonanz des Islams im Westen zu erreichen. Wenn Ihre Neugierde geweckt ist, dann können Sie das Buch „Kleine Paradiese. Blumen und Gärten im Islam“ von Annemarie Schimmel hier erwerben. Weitere Informationen zu Annemarie Schimmel finden Sie...

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Buchvorstellung „Das frühe Persien“

Buchvorstellung „Das frühe Persien“

Das frühe Persien: Geschichte eines antiken Weltreichs Der Autor Josef Wiesehöfer schildert in seinem Buch „Das frühe Persien: Geschichte eines antiken Weltreichs“ die Geschichte, Gesellschaft und Kultur des antiken Persiens und bietet dabei genau und detailreiche Informationen zu diesen Themengebieten. So gibt es ein umfangreiches Kapitel zu den Achämeniden (550-330 v. Chr.), in dem er über die Geschichte des Achaimenidenreiches von Kyros dem Großen bis Dareios III. berichtet, etwas über den Großkönig und seine Untertanen schildert, wie die Gesellschaft, Wirtschaft oder auch Religion im achaimenidischen Iran. Ein weiteres historisches Kapitel beinhaltet die Zeit Alexanders und Seleukiden (330-140 v. Chr.). Darüber hinaus erfährt der Leser etwas zur Dynastie der Arsakiden, unter der Persien von (250 v. Chr. – 224 n. Chr.) stand. Es gibt viele detaillierte Informationen zur parthischen Geschichte, Aristokratie und griechischen Untertanen. Schließlich behandelt der Autor auch die Dynastie der Sasaniden (224-651 n. Chr.), wo primär Inhalte zur Überlieferung und zur sasanidischen Geschichte von Ardeshir I. bis Yazdegerd III. zu finden sind. Wer Interesse an dieser umfassenden Geschichte des antiken Persiens hat, der kann das Buch hier...

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Buchvorstellung: Freya Stark

Buchvorstellung: Freya Stark

Durch das Tal der Mörder: Reisen im Persien der 1930 er Jahre (Freya Stark) Nachdem wir in diesem Beitrag auf die Persönlichkeit von Freya Stark eingegangen sind, widmet sich dieser Beitrag einer Buchempfehlung. Die gebürtige Italienerin war nicht nur eine Orient- und Forschungsreisende, sondern auch Reiseschriftstellerin. So schrieb sie u.a. den Reisebericht „Durch das Tal der Mörder: Reisen im Persien der 1930 er Jahre“ (Originaltitel: „The Valleys of the Assassins and Other Persian Travels“). Ihre Reise in den Orient begann 1929, ein Jahr später kam sie auch nach Persien. Große Faszination brachte Freya Stark den damals noch unbekannten Bergregionen entgegen. Dabei hatte das Tal der Assassinen einen besonderen Reiz für sie. Sie wollte vor allem die umliegenden Burgen erforschen. Die Assassinen galten als nizaritisch-ismailtische Bewegung, die zwischen 1090 und 1256 n.Chr. aktiv war und viele Anschläge und grausame Morde verübten. Zudem nahmen sie viele Burgen ein. Das Wort „Assassinen“ trägt aus diesem Grund auch in etwa die Bedeutung „Mörder“. Auf ihrer Reise durch Persien gelangte Stark in das selbst heute schwer erreichbare Alamut-Tal der Assassinen.   Das Buch „Durch das Tal der Mörder: Reisen im Persien der 1930 er Jahre“ können Sie hier erwerben. Weitere Informationen zu den Assassinen können Sie in diesem Beitrag nachlesen. Weitere Informationen zur Geschichte der Assassinen finden Sie auch hier. Weitere Starke Frauen auf Reisen im Nahen und Mittleren Osten haben wir hier im...

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