Berichte

Now Rouz in Limassol, Zypern

  Now Rouz erleben in Limassol in Zypern Es war ein tolles Erlebnis, dieser Abend am 20.03.2014  mitten unter um die 100 Iranerinnen und Iranern, Jung und Alt, einen ganz besonderen Gottesdienst zu erleben. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse war es natürlich etwas problematisch, den Texten zu folgen.  Alles war perfekt vorbereitet, auch Haft-sin, die 7 Symbole mit „S“, angereichert durch einige weitere Symbole wie z.B. Eier als Symbol von Fruchtbarkeit.         Die Leitung lag in den Händen von zwei  tüchtigen Damen, die sich offensichtlich sehr gut vorbereitet hatten  und  ganz  selbstbewusst den Gottesdienst gestalteten. Die Beiträge waren überwiegend fröhlich und bekamen starken Beifall, aber es gab auch die ernsten und die nachdenklich machenden Gebete. Das war den Besuchern an den Gesichtern und ihrem Verhalten anzumerken. Dazwischen immer wieder gemeinsame christliche Lieder, die kraftvoll von allen gesungen wurden, darunter auch einige  bekannte und beliebte traditionelle iranische Lieder. Dem von einer Gruppe von iranischen Männern gesprochenen Fürbittegebet für die zur Zeit Inhaftierten, in die Lage kann offensichtlich jeder leicht kommen, folgten alle mit großer Aufmerksamkeit und erkennbarer Anteilnahme. Genau um 18:57 Ortszeit war es dann so weit: Das Neue Jahr wurde jubelnd begrüßt und feierlich in Empfang genommen. Ähnlich wie bei uns lagen sich Familien und Freunde in den Armen. Nur das Beste für ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr ! „Haji Firouz“, der dunkelhäutige Glück- und Geschenkebringer, der war auch zu dieser Feier gekommen und hatte auch Geschenke in seinem Sack! Was ist eine Feier ohne ein gemeinsames Festmahl? Das...

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Brücken bauen für ein gutes Miteinander

Stimmungsvolle Iran-Abende der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Stuhr und Varrel (nahe Bremen) – das ist jetzt schon seit langer Zeit eine schöne Tradition bei uns geworden. Doch wie kam es eigentlich dazu? Junge Menschen aus dem Iran sind zu uns nach Varrel und Stuhr gekommen, darunter auch Familien mit kleinen Kindern, und diese benötigen Unterstützung, nicht nur vom Sozialamt, auch direkte persönliche Hilfe. Davon hatten wir erfahren, aus persönlichen Kontakten und aus der Presse. Wir dachten uns:  Auf welche Weise können wir mit unseren Ideen, unseren Kräften und begrenzten Mitteln nur helfen? Der gute Wille, etwas Sinnvolles zu tun, war vorhanden, das war keine Frage. Aber: Wie fangen wir das an? Am besten wohl, wir versuchen es einfach mal. Die Idee für einen gemeinsamen Abend hatte sich schnell ergeben, also Deutsche mit Iranern, und womöglich anderen, die das Schicksal in die Gemeinde Stuhr verschlagen hat. Dann mal ran an die Organisation eines Zusammenseins, lasst uns etwas tun für das Eingewöhnen und das gegenseitige Kennenlernen. Miteinander gestalten Für den ersten Abend haben wir uns gestützt auf Iraner aus unserem Freundeskreis, die schon seit längerer Zeit in Deutschland leben und uns gut bekannt sind, und auf die Asylbewerber, die erst seit Kurzem unter uns leben. Dazu dann die deutschen Mitbürger, die schon Kontakte zu den „Neuen“ geknüpft hatten und sich ganz allgemein für das Schicksal von Asylbewerbern interessieren. Unter den Besuchern waren auch die Teilnehmer an den Iran-Reisen, die die ev.-luth. Kirchengemeinde Stuhr  durchgeführt hatte. Ausdrücklich war ein Miteinander angestrebt, auch die“ Neuen“ sollten mitgestalten....

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Spezial: EIN BLICK IRAN

Spezial: EIN BLICK IRAN

EIN BLICK IRAN – EIN LAND, DA LEBEN MENSCHEN Der bayerische Film- und Fotokünstler Benedikt Fuhrmann reiste ein Jahr lang in seinem Auto durch ein Land, das ihn interessierte, ängstigte und bisweilen schockierte, letztlich jedoch zutiefst fasziniert und verzaubert hat. Sein Ansporn für das internationale, unabhängige Ausstellungsprojekt ist der tiefe Wunsch Wege zu eröffnen, um die Verständigung zwischen den Menschen im Iran und der westlichen Welt zu fördern. In Zeiten, in denen Iran der breiten Öffentlichkeit in erster Linie als illegitime Atommacht nahe gebracht wird, drohen die Nachrichten uns den Blick zu versperren auf ein Land, das bei genauem Hinsehen alles andere als Furcht einflößend ist. Benedikt Fuhrmann blickt mit dem Herzen auf die Menschen und ihre Kultur und ermöglicht dem Besucher der Ausstellung einen Einblick in diesen Kosmos. Benedikt Fuhrmann nutzt die emotionale Kraft optischer und akustischer Reize. Statt lange Erklärungen zu liefern, setzt er den Betrachter direkt der freien Sprache von Musik, Geräuschen und Bildern aus, deren Wirkung er sich nicht entziehen kann. Der Künstler präsentiert persönliche Reiseerfahrungen und Informationen multimedial in noch nie da gewesener Form. Iran sehen, hören und fühlen und somit verstehen, das ist das Ziel der ambitionierten Ausstellung.  Herzstück der Ausstellung sind 24 hochwertige Großformatbilder in Farbe und Schwarzweiß. Benedikt Fuhrmann integriert einerseits Töne der Originalschauplätze, andererseits vielfältige Klangwelten in enger Zusammenarbeit mit dem bekannten iranischen Musiklabel „Hermes“ in sein Werk. Außergewöhnliche Filminstallationen und Diapräsentationen erweitern das visuelle Spektrum. In vielfältiger und moderner Sprache werden Impressionen von abgelegenen Landschaften und einmaligen Abenteuern, von Menschen, ihrem Leben in Dörfern und Städten, sowie der pulsierenden Metropole Teheran transportiert. Durch die Kombination von Bild und Klang verwebt der Künstler seine Eindrücke zu einem Ganzen, das mehr ist als seine Teile. Benedikt Fuhrmann reicht dem Zuschauer die Hand, entführt ihn auf subtile und zugleich packende Weise in...

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Iran – Urlaubsparadies in der Straße von Hormus

Iran – Urlaubsparadies in der Straße von Hormus

Natur pur, ein Hauch von Monument Valley, wilde Tiere und Delfine. Die Insel Qeshm im Persischen Golf ist das Ziel von rund vier Millionen Besuchern im Jahr. Holzboote werden hier noch nach alter Tradition gebaut. Doch wichtiger ist für viele der meist iranischen Touristen das Einkaufen. Denn die Insel ist Freihandelszone. Der Beitrag „Iran – Urlaubsparadies in der Straße von Hormus“ wurde im WELTSPIEGEL am 10.02.2013 um 19:20 Uhr ausgestrahlt. Ein Beitrag von Martin Weiss. Weitere Informationen Mehr zur Provinz Hormozgan finden Sie hier, mehr über Qeshm haben wir hier für Sie vorbereitet. Auch im Rahmen unserer Reise von 24. April bis 4. Mai 2014 haben wir Qeshm erkundet.      ...

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Wilder Iran

„Der Iran bietet überraschend spektakuläre und vielfältige Landschaften: Von bizarren Wüsten über sprudelnde Wasserfälle und urige Laubwälder bis zu schneebedeckten Bergen mit 5600 Metern Höhe! Die Tierwelt in den weitgehend unbekannten Nationalparks ist ein einzigartiger Fauna-Mix von Arten aus Afrika, Asien und Europa. Der Film folgt dem deutsch-iranischen Naturfotografen Benny Rebel bei seiner mehrwöchigen Expedition durch Persien. Zwischen schillernden Moscheen, geheimnisvollen Taubentürmen, staubigen Karawanenstationen und paradiesischen Gärten begegnet er ungewöhnlichen Tieren: seltenen Onager-Wildeseln, Antilopen, Wildschafen und den letzten asiatischen Geparden. Flamingos und Eulen, Pfeifhasen, Maral-Hirsche, Bären und Persische Leoparden spürt er bei der 7000 Kilometer langen Reise durch ein Land auf, das fast fünfmal so groß ist wie Deutschland. Dabei trifft er auch Wildhüter und Taubenzüchter. Bislang geriet der Iran vorwiegend wegen seiner umstrittenen Politik in die Schlagzeilen, seine vielfältigen Natur- und Kulturschätze waren selten ein Thema. Die Dokumentation des Filmemachers Herbert Ostwald zeigt die islamische Republik aus einem bisher vernachlässigten Blickwinkel.“ Quelle: ARD, 24.02.2014: http://programm.ard.de/TV/daserste/wilder-iran/eid_281069037985428?list=now Hier gelangen Sie zu einer aktuelleren Programminfo der ARD zum Film „Abenteuer Erde: Wilder Iran – unbekannte...

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Grass – A Nation’s Battle for Life

Grass – A Nation’s Battle for Life

Der erste Dokumentarfilm über den Iran aus dem Jahr 1925 von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack. „Die Reise von Cooper, Schoedsack und Harrison beginnt in Angora und führt durch Kleinasien. Im zweiten Monat, bei der Durchquerung einer Salzwüste erfahren sie in einer Karawanserei von einem nahezu vergessenen nomadischen Volk. Wochen später befinden sie sich in den Taurus-Bergen und treffen in einem verlassenen Fort auf Wildjäger. Sie reisen bis in den Südwesten Persiens, wo sie auf einen Nomadenstamm der Bachtiaren treffen, der von Haidar Khan geführt wird. Sein neunjähriger Sohn Lufta lernt von ihm, den Stamm zu führen. Da das Land ausgetrocknet ist und die Herden nicht mehr genügend frisches Gras finden, entscheiden sie nach Osten aufzubrechen. Am nächsten Morgen werden die Zelte gepackt. Auf beladenen Eseln und Pferden geht es tagelang durch die Berge, bis sie mit ihren 50.000 Tieren den Fluss Karun überqueren müssen. Sie bauen Flöße aus aufgeblasenen Ziegenfellen, auf denen sie einige Ziegen, Schafe und Kälber fixieren und über den Strom paddeln. Alle anderen Tiere müssen durch das Wasser schwimmen, ein paar ertrinken in den Stromschnellen. Das Übersetzen aller dauert sechs Tage. Es folgt ein beschwerlicher Weg barfuß durch felsige Berglandschaft und schneebedecktes Hochland zum Zardeh Kuh, wo sie sich den Weg durch den Schnee freischaufeln. Jenseits des Berges treffen sie auf Grasland und schlagen ihre Zelte in der Nähe von Isfahan wieder auf.“ (Wikipedia, 24.02.2014: http://de.wikipedia.org/wiki/Grass_(Film)) Link zu Amazon: http://amzn.com/6305773955...

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