Ausstellungen

“100 Works, 100 Artists”

Die Ausstellung „100 Works, 100 Artists“, die Werke von 257 zeitgenössischen Künstlern in Teherans Golestan Gal- musy beinhaltet, hat sich im Vergleich zu seiner bisherigen Ausgabe selbst übertroffen. Die Ausstellung eröffnete am 21. Juli und stellte bereits nach zwei Wochen einen neuen Verkaufsrekord auf. Sie existiert seit 1992 und ist das älteste, bildende Kunstereignis. Die erste Auflage der Veranstaltung fand mit genau hundert Künstlern statt. Seit ihrer Gründung hat die Veranstaltung Qualitätsarbeiten angeboten und sich auf die Ökonomie der Kunst konzentriert. Ein Vierteljahrhundert später, wurden nun neue Käufer in die Kunstkommunikation eingeführt. Bei der diesjährigen haben es  die jungen Künstler geschafft, eine hohe Anzahl von Werken zu verkaufen, insgesamt fast 70% des Gesamtverkaufs. Bei dem silbernen Jubiläumsereignis werden vielfältige Kunstformen wie Malerei, Skulptur und Kalligraphie präsentiert. Die Ausstellung ging bis zum am 16. August. Die Golestan Art Gallery befindet sich bei Nr. 34, Kamasaei St., Darrus Nachbarschaft. Die Öffnungszeiten sind von 18 bis 20 Uhr. Donnerstags ist geschlossen. Den originalen Artikel „’100 Works, 100 Artists’ Now More Assertive“ aus der Financial Tribune vom 03.08.2017 können Sie hier nachlesen. The exhibition „100 Works, 100 Artists“ which contains works of 257 contemporary artists in Golestan of Teheran Gal-musy has excelled itself in comparison to his present issue. The exhibition opened on the 21st of July and already set after two weeks a new sales record. It exists since 1992 and is the oldest visual arts event. The first edition of the event took place with exactly hundred artists. Since her foundation...

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Wertvolle Kunstausstellung in Teheran

Wertvolle Kunstausstellung in Teheran

Unter dem Titel „TMoCA Treasured Collection on Display in Tehran“ findet vom 07. März bis Ende Juni 2017 eine Ausstellung im Tehran Museum of Contemporary Art von bedeutenden Kunstwerken iranischer Künstler sowie von ca. 30 Werken westlicher Künstler statt. Die Besucher dürfen sich dabei auf beeindruckende Werke aus dem Impressionismus, Kubismus sowie der  Pop-Art freuen. Die Sammlung gilt dabei als einer der wertvollsten Sammlungen westlicher Kunst. So werden Werke von u.a. diesen iranischen Künstlern gezeigt: Sohrab Sepehri, Mansour Ghandriz, Bahman Mohasses, Hossein Zenderoudi, Mohsen Vaziri Moghadam, Massoud Arabshahi, Monir Farmanfarmaian, Parviz Tanavoli, Farideh Lashai  sowie Behjat Sadr und vielen weiteren.  Hier eine Auswahl  an westlichen Künstlern, deren Werke präsentiert warden: Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jackson Pollock, Francis Bacon, Pablo Picasso, Mark Rothko, Paul Gauguin, Wassily Kandinsky, Jasper Johns und Ad Reinhardt. Diese Ausstellung war 2016 auch in Berlin unter dem Titel „Die Teheran Sammlung. Das Teheran Museum für Zeitgenössische Kunst in Berlin“ geplant, wurde allerdings von iranischer Seite durch Kulturminister Reza Salehi Amiri abgesagt. Hier finden Sie mehrere Artikel verschiedener Zeitungen zu diesem Thema: Zeit-Online: Der Pollock aus Iran, von Martin Gehlen, 16.08.16 Zeit-Online: Teheran-Ausstellung kommt doch nicht nach Berlin, Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, nad, 27.12.16 Berlin.de: Die Teheran Sammlung, Quelle: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 27.12.16 Einen ausführlichen Artikel zur Kunstausstellung liefert die Financial Tribune mit dem Artikel „TMoCA Treasured Collection on Display in Tehran“, vom 07.03.2017.   Für alle Interessierten sind hier die Daten des Museums und der Ausstellung: Aussteller: Tehran Museum of Contemporary Art (TMoCA) Ort:  TMoCA in...

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Ausstellung in Frankfurt

Ausstellung in Frankfurt

Eine Ausstellung im Frankfurter Goethe-Museum widmet sich Goethes „West-östlichem Divan“ – und schafft mit einem runden Rahmenprogramm gleichzeitig auch in der Gegenwart Berührungspunkte zwischen den Kulturen. Im Sommer 2014 jähren sich zum 200. Mal zwei Ereignisse, die Goethes lyrisches Alterswerk, den „West-östlichen Divan“, inspirierten und prägten: seine Begegnung mit der Poesie des persischen Dichters Hafis und diejenige mit einer jungen Frau, der österreichischen Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Marianne Jung, die im Sommer 1814 den Frankfurter Bankier J.J. Willemer heiratete. Zusammenspiel von Leben, Liebe und Dichtung Das Freie Deutsche Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum nimmt das doppelte Jubiläum zum Anlass, im Rahmen der diesjährigen Goethe-Festwoche zum Thema „Goethes Eros“ eine Ausstellung zu zeigen, die dem Zusammenspiel von Leben, Liebe und Dichtung gewidmet ist. Als Goethe im Frühjahr 1814 von seinem Verleger Cotta die erste Gesamtübersetzung des mehr als vierhundert Jahre vor ihm lebenden persischen Lyrikers Hafis geschenkt bekam, sollte dies seinem Leben und Dichten ganz neue Wege weisen. Vom islamischen Orient fasziniert und von Hafis‘ Dichtungen zu neuem Schaffen angeregt, trifft er im Sommer desselben Jahres, als er erstmals nach 17 Jahren wieder an den Main reiste, bei seinem alten Bekannten Willemer auf die junge Marianne Jung. Poetischer Liebesdialog im „Buch Suleika“ Zwischen dem 65-jährigen Dichter und der vielbegabten Marianne entwickelt sich ein leidenschaftliches west-östliches Rollenspiel, ein orientalisierender Liebesdialog zwischen Goethe/Hatem und Marianne/Suleika, das nach dem letzten Zusammensein im Herbst 1815 in Briefen fortgesetzt wird. Höhepunkt des im orientalischen Modus angelegten Maskenspiels ist ohne Zweifel der poetische Liebesdialog im „Buch Suleika“ des „West-östlichen Divan“, von dem sich erst später herausstellen wird, dass es sich um einen „wirklichen“ Dialog handelt: Einige der...

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„Tausche Goethe gegen Hafis“

Die Goethe-Universität wird im Jahre 2014 100 Jahre alt. Ein anderes Ereignis jährt sich sogar schon zum 200. Mal. Die Rede ist von Goethes Gedicht „Hegire“ (Hidschra), mit dem er seinen West-östlichen Divan eröffnet hat. Inspiriert durch die Gedichtsammlung ‚Diwan’ des persischen Dichters Hafis (1320-1389) schreibt Goethe an Weihnachten, dem Beginn der christlichen Zeitrechnung, eben jenes Gedicht, dessen Titel auf den Beginn der islamischen Zeitrechnung hinweist. Goethes Divan ist das dichterische Produkt seiner Auseinandersetzung mit dem Islam, der Bibel, dem Koran sowie seiner allgemeinen Beschäftigung mit dem Orient, die er in den „Noten und Abhandlungen“ zum Divan dokumentiert. Goethes Studien beruhen mangels Sprachkenntnissen und Reisen v.a. auf Texten, kalligrafischen Übungen und den daraus resultierenden Imaginationen. Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident Sind nicht mehr zu trennen. – J.W. Goethe – Interkulturelles Dialogpotenzial Das Projekt „Goethes Hidschra“ möchte das interkulturelle Dialogpotential des West-östlichen Divans aufnehmen und aktualisieren. Zur Bearbeitung dieser Thematik ist der Standort Frankfurt am Main prädestiniert, da hier eines der vier Zentren für islamische Theologie in Deutschland im Sommer 2013 eröffnet wurde. Prof. Dr. Catherina Wenzel hat außerdem einen Iran-Schwerpunkt, zu dem ein Hochschuldialog-Programm mit Iran (DAAD) gehört. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu diesem Thema fand am 15. Mai 2014 die Vernissage einer Schriftkunst- und Kalligraphie-Ausstellung statt. Die Veranstaltung in Frankfurt war außerordentlich gut besucht. Das Programm mit Rezitationen zu Goethe und Hafis, Musik und Koranrezitation war auch für Mitarbeiter und regelmäßige Besucher des Goethe Hauses etwas ganz Neues. Das komplette Programm...

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