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Europäische Filmwoche in Iran

Europäische Filmwoche in Iran

Vom 12.10.-19.10.2018 findet die europäische Filmwoche in Iran statt, präsentiert vom Cinema Institute of Art and Experience und den European Union National Institutes for Culture (EUNIC).  Dabei werden 15 Filme aus 15 europäischen Ländern in den Kinos sechs iranischer Städte gezeigt. Das Programm beinhaltet Filme aus Österreich, Deutschland, Schweden, der Schweiz, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Slowenien, Spanien, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, der Niederlande und Großbritannien. Gezeigt werden u.a. „Der junge Karl Marx“ (Deutschland), „The Miner“ (Slowenien) und „Astrid“(Schweden). Eröffnet wird die europäische Filmwoche im Iranian Artists Forum in Tehran. Hier erhalten Sie Informationen zum Filmprogramm und den einzelnen Spielzeiten. Weitere Informationen zur europäischen Filmwoche in Iran finden Sie...

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Kinofilm: „Die defekte Katze“

Kinofilm: „Die defekte Katze“

Kinostart: 04.10.2018 Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art: Am 04.10.2018 startet der Film „Die defekte Katze“ von Regisseurin Susan Gordanshekan in den deutschen Kinos. Er handelt von der modernen, iranischen Frau Mina und dem Arzt Kian, die durch eine arrangierte Hochzeit zusammenkommen, obwohl sie sich nicht lange kennen. Nach der Heirat hoffen die beiden Hauptdarsteller auf eine glückliche Zukunft in Deutschland. Die große Liebe und Romantik bleiben dabei anfangs aus; die Ehe will trotz großer Bemühungen der beiden frisch Verheirateten einfach nicht funktionieren. Ihre Beziehung wirkt genauso defekt wie die graue Katze, die sich Mina zulegt – denn Kian kann das Tier nicht leiden. Erst als beide sich von ihren eigenen Erwartungen und denen ihrer Familie und Freunde lossagen, scheint es einen Wendepunkt zu geben. Der Film „Die defekte Katze“ wird u.a. von den Schauspielern Pegah Ferydoni (bekannt aus „Türkisch für Anfänger“, Hadi Khanjanpour (bekannt aus der beliebten Fernsehserie „Bad Banks“), Henrike von Kuick sowie auch Constantin von Jascheroff gespielt. Weitere Informationen zum Film sowie einen Trailer finden Sie...

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Neu im Kino: „Meister der Träume“

Neu im Kino: „Meister der Träume“

Am 03.05.2018 startet der Dokumentarfilm „Meister der Träume“ (Originaltitel: Nothingwood) über den afghanischen Filmemacher Salim Shaheen in den deutschen Kinos. Der Film der französischen Regisseurin Sonia Kronlund dokumentiert das Leben des Schauspielers, Produzenten und ebenfalls Regisseurs, der trotz Bürgerkriege in Afghanistan bisher über 109 Filme gedreht hat. Er gilt als Held in seinem Land und gibt den dort lebenden Menschen auch in schwierigsten Zeiten Hoffnung und Ablenkung. Shaheen präsentiert eine Welt voller Träume, zeigt ergreifende und humorvolle Geschichten, die fernab von Krieg und Traditionen liegen.  Sonia Kronlund ist hautnah bei den Dreharbeiten seines 110. Filmes dabei und zeigt, wie Shaheen und seine Crew die sowjetische Besatzung, Taliban sowie die Bürde der Traditionen überlebt haben. Der afghanische Steven Spielberg, wie er so oft bezeichnen wird, produziert seit 30 Jahren Filme in Kulissen ständiger Gefahrensituationen und lehrt die Bevölkerung Toleranz und Frieden. Weitere detaillierte Informationen zu dem Film „Meister der Träume“ bietet Ihnen diese Filmkritik von Günter H. Jekubzik. Hier finden Sie eine Liste mit Kinos in Deutschland, in denen der Film gezeigt wird. Hier finden Sie einen Link zu den Spielzeiten im Cinema Ostertor in Bremen. Ergänzende Informationen erhalten Sie auch auf der Seite von temperclayfilm. Wenn Sie mehr über den Produzenten, Schauspieler und Regisseur Salim Shaheen erfahren möchten, schauen Sie sich diesen Beitrag...

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Oscar für den iranischen Film „The Salesman“

Der iranische Filmemacher Asghar Farhadi ist bei der Oscar-Verleihung 2017 mit seinem Werk „The Salesman“ ausgezeichnet worden. Er bekam den Oscar in der Kategorie „Bester ausländischer Film“.   Da Farhadi aus persönlichen Gründen nicht an der Verleihung teilnahm, wurde er von den zwei iranischen-amerikanischen Eliten Anousheh Ansari und dem Professor Firouz Naderi vertreten. In einer aufgezeichneten Rede bedankte sich Farhadi für seinen Oscar und richtete seine Dankesrede an die Mitglieder der Akademie, seinem Team in Iran sowie seinem Produzenten und den anderen Nominierten. Als Grund für sein Nicht-Erscheinen benannte der Filmemacher die aktuelle Einwanderungspolitik in den USA unter der Führung von Präsident Trump. Mit dem Film „The Salesman“ erhielt Farhadi den zweiten Oscar in seiner bisherigen Karriere.  Das Drama erzählt dabei die Geschichte des jungen Paares Emad und Rana, beide Mitglieder einer Theatergruppe, die nach einem überstürzten Verlassen ihres Zuhauses in einer durch ihren Freund Babak vermittelten Wohnung Unterschlupf finden, in der vorher eine Prostituierte lebte. Eines Tages wird Rana in der Wohnung von einem ihr unbekannten Mann angegriffen und schwer verletzt. Ihr Mann Emad versucht daraufhin, den Täter ausfindig zu machen und entlarvt dabei seinen Schwiegervater als Angreifer. Als dieser allerdings klarstellt, dass es sich um ein Versehen handelt und das Attentat eigentlich der Prostituierten galt, steht ein dunkles Familiengeheimnis vor der Aufklärung. So will Emad die Familie über das Verhältnis seines Schwiegervaters zu der Prostituierten in Kenntnis setzen und gerät dabei in einen tiefen Konflikt mit Rana. So berichtet die staatliche IRNA Islamic Republic News Agency am...

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Filmemacher: Abbas Kiarostami

Filmemacher: Abbas Kiarostami

Der wahrscheinlich berühmteste iranische Filmemacher Abbas  Kiarostami ist am 04.07.2016 im Alter von 76 Jahren in Paris gestorben. Sein Tod geht auf eine Krebserkrankung zurück. Er versuchte vergeblich, gegen den Krebs anzukämpfen und ließ sich Anfang des Jahres mehrmals operieren, doch leider verlor er diesen Kampf.   Kiarostami wurde 1940 in Teheran geboren und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Filme, wie 1997 die Goldene Palme für „Der Geschmack der Kirsche“ und diverse Auszeichnungen für „Der Wind wird uns tragen“ bei den Filmfestspielen von Venedig im Jahr 1999. Neben seinen Tätigkeiten als Drehbuchautor und Filmregisseur war er auch als Lyriker bekannt. 1999 wurde seine erste Sammlung veröffentlicht, die aus 221 kurzen Texten besteht und 2004 auch auf Deutsch unter dem Namen „In Begleitung des Windes“ erschien. Weitere Informationen zum Leben von Abbas Kiarostami finden Sie hier. Der Spiegel hat ebenfalls einen Artikel über den iranischen Filmemacher...

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Film: Don’t go to Iran

Film: Don’t go to Iran

Der französische Filmemacher und Fotograf “Tolt” drehte einen Kurzfilm mit ironischem Titel: “Don’t go to Iran”. Hier setzt er Vorurteile gegenüber dem Iran verschiedene Filmauschnitte und Szenarien entgegen. Zum Beispiel steht die Behauptung im Raum, dass die iranische Landschaft nur aus Wüsten bestehe und eintönig sei. In seinem Film zeigt Tolt dazu eine Schneelandschaft, Berge sowie Gewässer. Des Weiteren präsentiert er zu der Aussage, dass die iranische Architektur langweilig und eintönig sei, eindrucksvolle Moscheen mit faszinierenden Verzierungen, bunten Farben und einzigartigen Gebäuden, die alles andere als „basic“ erscheinen. Auch die Auslegung, die Iraner seien nicht gebildet, räumt er mit passenden Filmauschnitten aus dem Weg. Der Zuschauer soll sich während und auch nach dem Film fragen, ob er wirklich niemals in den Iran reisen sollte – oder ob das Land nicht doch facettenreich ist, gastfreundliche und vielfältige Menschen beinhaltet und so viel mehr zu bieten hat, als bloß die belanglosen Vorurteile. Weitere Informationen zu „Tolt“ können Sie hier nachlesen. Ergänzendes zum Film „Don’t go to Iran“ finden Sie...

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