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Leichte, persische Gerichte

Leichte, persische Gerichte

Gerade bei warmen Temperaturen empfehlen sich leichte Gerichte besonders gut. Hier finden Sie eine kleine, selbst zusammengestellte Auswahl an persischen Rezepten, die sich für die Sommerzeit ideal eignen. Ab-Dough-Khiar Sie benötigen 400 g Joghurt 1 Gurke 2 EL getrocknete Minze oder 4 EL frische feingehackte Minze Salz und Pfeffer und was im Originalrezept auch verwendet wird sind: 12 Walnusshälften 50 g Sultaninen Zubereitung: Den Joghurt in eine Schüssel geben, anschließend die Gurke schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Joghurt vermischen. Danach die Gewürze hinzugeben und für eine Stunde ziehen lassen. Bei Bedarf können die Sultaninen und Walnüsse noch hinzugefügt werden. Die Walnusshälften werden dazu mit heißem Wasser überbrüht und nach ca. 10 die Haut abgezogen. Danach müssen die Nüsse nur noch kleingehackt werden. Kookoo Sabzi Sie benötigen: 400 g frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch oder Schalotten, Dill und Koriander (zu gleichen Anteilen) 2 EL Berberitzen 2 EL gehackte Walnüsse 8 große Eier 1/3 TL Kurkuma 1 TL Salz ½ TL Pfeffer 1-2 EL Mehl Pflanzliches Öl oder Olivenöl Zubereitung: Die Eier in einer großen Rührschlüssel kräftig aufschlagen, bis alles gut vermischt ist. Anschließend alle Zutaten bis auf das Öl hinzugeben und gründlich durchmischen. Danach 4 EL Öl zuführen und gut durchrühren. Währenddessen eine Pfanne mit Öl erhitzen. Die Kräutermischung vorsichtig hinein gießen, Deckel drauf und bei kleiner Hitze für ca. 30 min braun werden lassen. Danach vorsichtig wenden und weitere 10 min bei mittlerer Hitze  zugedeckt fertig werden lassen. Das Kräuteromelett lässt sich am besten mit Joghurt und...

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Metro-Linie 1 in Teheran

Metro-Linie 1 in Teheran

Die Metro-Linie 1, eine von vier U-Bahn Linien in Teheran fährt eine Distanz von 40 Kilometern, die sich von dem wohlsituierten Norden bis in den sozial und finanziell schwachen Süden Teherans erstreckt. In der U-Bahn gibt es eine eigene Frauenabteilung, in die keine Männer einsteigen dürfen. Die Frauen dagegen haben die Möglichkeit, überall einsteigen zu können. Bei der langen Fahrt werden u.a. folgende Stationen angefahren: „Emam Khomeini“, wo sich ganz in der Nähe der Große Basar befindet, der als wichtigster und größter Handelsplatz im Iran gilt und über 10 Kilometer lang ist. Ein weiterer Halt wird in „Shahr-e Rey“ gemacht. In der Nähe liegt der Friedhof „Behesht-e Zahra“, der ursprünglich durch Schah Mohammad Reza Pahlavi als Haupt-Begräbnisstätte angeordnet wurde. Dort befindet sich auch eine eigene Abteilung für die Gefallenen des Iran-Irak-Krieges und der Islamischen Revolution. Während der Fahrt laufen Verkäufer mit verschiedensten Waren wie Kuchen, Rucksäcke oder auch Kugelschreiber und Socken durch die Waggons und versuchen diese an die Leute zu bringen. Den vollständigen Artikel „ Eine Fahrt mit der Metro-Linie 1. Durch den Bauch von Teheran“ von Jörg-Christian Schillmöller können Sie hier nachlesen. Dort beschreibt Schillmöller auch Gespräche, die mit verschiedenen iranischen Fahrgästen auf der 40 km langen Strecke stattgefunden haben. Hier gelangen Sie zu ergänzenden Informationen zum Großen Basar von Teheran. Weitere Informationen zum Friedhof „Behesht-e Zahra“ finden Sie...

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Videos auf iran-wissen.de

Videos auf iran-wissen.de

www.iran-wissen.de hat sich die Aufgabe gesetzt, an Iran und seiner jahrtausendealten Kultur Interessierten eine Plattform zu bieten mit einer breiten Palette an Informationen und Links auf weiterführendes Material. Ab Mai 2016 wird ein neuer Bereich eingerichtet, der Kostproben von iranisch-persischer Musik anbietet, wie sie anlässlich unterschiedlicher Veranstaltungen hier bei uns in der Nähe von engagierten, professionellen und talentierten Musikern dargeboten wurden. Diese kurzen Video-Clips sollen den geschätzten Besuchern der Webseite zeigen, dass man nicht weit reisen muss, um diese Klänge anhören und genießen zu können. In unserem Terminkalender wird auf Konzerte und sonstige Veranstaltungen hingewiesen. Musikgruppe „Niayesh“ Die erste Musikgruppe, die wir vorstellen möchten, ist „Niayesh“, die im April 2013 einen Auftritt beim Iran Abend in Stuhr hatte. Niayesh war zu jener Zeit ein Quartett, wie auf dem kurzen Video zu erkennen. Initiator und Leiter der Gruppe war unser guter Freund Iman mit seinem Instrument, einer Tar. Die persische Tar ist eine 6-saitige Langhalslaute. In dieser Familie von Saiteninstrumenten haben sich unterschiedliche Instrumente entwickelt , auch die in Indien beliebte Setar oder Sitar, eine 3-saitige Langhalslaute, die aber etwas anders gespielt wird. Bei den Turkmenen gibt es die Dotar, mit 2 Saiten gespielt. Möglichweise hat sich daraus auch die uns Europäern besser bekannte Gitarre entwickelt. Katja aus der Ukraine spielte die Viola da Gamba, Victoria aus Russland die Querflöte und unser Mohsen begleitete mit einer Schellentrommel, Daf genannt und Tonbak, einer Bechertrommel. Musiker aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen hatten sich zum gemeinsamen Musizieren gefunden und dieses mit viel Freude...

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Iranische Theatergruppe führt deutsches Stück auf

Iranische Theatergruppe führt deutsches Stück auf

Am 21.04.2016 fand anlässlich der 23. Europäischen Kulturtage Karlsruhe ein Gastspiel der „Praxis theatre group“, ein freies Ensemble der Theaterszene aus Teheran statt. Die jungen Künstler führten das deutsche Stück „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert auf. Das Drama entstand um 1947 und handelt von dem deutschen Kriegsheimkehrer Beckmann, der von seiner langjährigen Kriegsgefangenschaft so geprägt ist, dass er es nicht schafft, ein normales, zivilisiertes Leben zu führen. Dieses Stück wurde nun von der Praxis theatre group wieder aufgegriffen und inszeniert, weil sie die Gesellschaft an die Gefahr und Verbrechen des Krieges erinnern will. Ein Video mit dem Trailer des Stückes können Sie sich hier anschauen: (veröffentlicht vom Staatstheater Karlsruhe) Weitere Informationen zur Aufführung in Karlsruhe finden Sie hier. Weitere Informationen zur Handlung des Stückes „Draußen vor der Tür“ finden Sie...

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Fikrun wa Fann

Fikrun wa Fann

Das Kulturmagazin „Fikrun wa Fann“, das vom Goethe-Institut publiziert wird, dient dazu, die kulturelle Beziehung zwischen Deutschland und islamischen Ländern, wozu auch der Iran zählt, zu stärken und mitzugestalten. Dabei wirken Autoren aus Deutschland, weiteren Teilen Europas und islamischen Ländern mit und liefern Beiträge, die Informationen und Dialoge mit den islamisch geprägten Kulturkreisen enthalten.  Das Kulturmagazin bietet zudem ein literarisches Forum für gesellschaftspolitische Debatten. Zur Geschichte: Es wurde 1963 von Annemarie Schimmel und Albert Theile gegründet und wird seit 2012 von dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner betreut. Es thematisiert aktuelle kulturelle und gesellschaftliche, insbesondere kontroverse Themen. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 20000 Heften zwei Mal im Jahr in arabischer und englischer Sprache und auf Farsi. Die persische Ausgabe heißt „Andishe va Honar. “ Die Website bietet auch die Möglichkeit, die Beträge in deutscher Sprache nachzulesen. Weitere Informationen zu dem Kulturmagazin Fikrun Wa Fann finden Sie hier. Wie eingangs schon erwähnt, zählt zu den islamisch geprägten Kulturkreisen auch der Iran. Fikrun Wa Fann beinhaltet daher viele Beiträge, die einen Iran-Bezug aufweisen. So lassen sich u.a. Artikel zu Themen der Literatur, Sprache, Landschaft oder zur Geschichte finden. Im Folgenden sollen dazu zwei Beiträge exemplarisch näher vorgestellt werden: Der erste Beitrag „Klima- und Landschaftswandel im Orient, Das Hochland von Iran“ von Eckart Ehlers (Professor für Geologie an der Universität Bonn) vom Juni 2013 behandelt den Klima- und Landschaftswandel im Orient und die Bedeutung des Iran in diesem Zusammenhang. So spielt das Hochland von Iran eine entscheidende Rolle für die Erforschung des...

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Vulkane in Iran

Vulkane in Iran

Zur Vielfalt der Landschaften in Iran gehören Vulkane. Der höchste und wohl bekannteste Vulkan ist mit einer Höhe von 5604 m der Damavand. Er liegt im Elburs-Gebirge in der Provinz Mazandaran und zählt zu den Schichtvulkanen. Er ist ruhend und nur noch leicht rauchend. Ebenfalls ein sehr hoher und Schichtvulkan im Iran ist der Sabalan (Höhe 4811 m). Dieser liegt in Ardabil und ist nicht mehr aktiv. Der letzte Ausbruch des zweithöchsten Vulkans des Landes ist vor weniger als 10000 Jahren gewesen. Ein aktiver Schichtvulkan ist dagegen der Taftan. Er befindet sich in der Provinz Sistan und Belutschistan und brach zuletzt 1993 aus. Mit einer Höhe von 3940 m zählt auch er zu den höchsten Bergen im Iran.   Ein weiterer Vulkan im Iran ist der Kuh-e Sahand. Der Schichtvulkan hat eine Höhe von 3710 m und ist nicht mehr aktiv. Er liegt in Ost-Aserbaidschan. Hier können Sie sich ein eindrucksvolles Video über die Vulkanlandschaft des Iran ansehen. Eine vollständige Liste mit allen Vulkanen des Irans können Sie hier aufrufen. Weitere Informationen zum Damavand finden Sie hier. Einen interessanten Beitrag aus dem Spiegel über die Besteigung des Damavands finden Sie hier. Weitere Informationen über den Sabalan können Sie hier nachlesen. Wer sich für den Taftan interessiert, der sollte hier nachlesen. Details zum Kuh-e Sahand können hier aufgerufen...

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