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Leichte, persische Gerichte

Leichte, persische Gerichte

Gerade bei warmen Temperaturen empfehlen sich leichte Gerichte besonders gut. Hier finden Sie eine kleine, selbst zusammengestellte Auswahl an persischen Rezepten, die sich für die Sommerzeit ideal eignen. Ab-Dough-Khiar Sie benötigen 400 g Joghurt 1 Gurke 2 EL getrocknete Minze oder 4 EL frische feingehackte Minze Salz und Pfeffer und was im Originalrezept auch verwendet wird sind: 12 Walnusshälften 50 g Sultaninen Zubereitung: Den Joghurt in eine Schüssel geben, anschließend die Gurke schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Joghurt vermischen. Danach die Gewürze hinzugeben und für eine Stunde ziehen lassen. Bei Bedarf können die Sultaninen und Walnüsse noch hinzugefügt werden. Die Walnusshälften werden dazu mit heißem Wasser überbrüht und nach ca. 10 die Haut abgezogen. Danach müssen die Nüsse nur noch kleingehackt werden. Kookoo Sabzi Sie benötigen: 400 g frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch oder Schalotten, Dill und Koriander (zu gleichen Anteilen) 2 EL Berberitzen 2 EL gehackte Walnüsse 8 große Eier 1/3 TL Kurkuma 1 TL Salz ½ TL Pfeffer 1-2 EL Mehl Pflanzliches Öl oder Olivenöl Zubereitung: Die Eier in einer großen Rührschlüssel kräftig aufschlagen, bis alles gut vermischt ist. Anschließend alle Zutaten bis auf das Öl hinzugeben und gründlich durchmischen. Danach 4 EL Öl zuführen und gut durchrühren. Währenddessen eine Pfanne mit Öl erhitzen. Die Kräutermischung vorsichtig hinein gießen, Deckel drauf und bei kleiner Hitze für ca. 30 min braun werden lassen. Danach vorsichtig wenden und weitere 10 min bei mittlerer Hitze  zugedeckt fertig werden lassen. Das Kräuteromelett lässt sich am besten mit Joghurt und...

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Visatermine Deutsche Botschaft in Teheran

Visatermine Deutsche Botschaft in Teheran

Da aktuell eine sehr hohe Nachfrage nach Visaterminen besteht, kann eine Antragserstellung erst nach längerer Wartezeit erfolgen. Nach aktuellem Stand erhalten Antragssteller ihre Bestätigungsemail mit einem festen Termin ca. 8 Wochen nach der Terminregistrierung. Der genannte Zeitraum ist allerdings eine Schätzung, sodass es auch Abweichungen geben kann. Besonders für die Kategorien Familienzusammenführung, Studien- und Forschungsaufenthalt sowie andere Daueraufenthalte kann der Zeitrahmen nicht konkret ermittelt werden, sodass die Wartezeit unter Umständen auch länger als 8 Wochen andauern kann. Detaillierte Informationen zum „voraussichtlichen Zeitraum des Termins zur Antragsabgabe nach Registrierung auf der Warteliste“ können Sie hier im Original Artikel nachlesen. Hier gelangen Sie zur offiziellen Website der Botschaft...

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Lian Music Band presented Bushehri Music

Lian Music Band presented Bushehri Music

On August 4, the Lian Music Band performed folk music of their native region Bu­­shehr. The concert was located at the Milad Hall in Tehran and hosted by International Permanent Fairground. The band performed a selection of ethnic pieces which are well-known in the southern coastal areas around the Persian Gulf. The band is playing their music around the world and was in the USA and the Far East. She comprises of ten musicians. At the night concert we saw Aakaa Safavi und Aklou Faramarzi singing the songs. The concert was funded by Kamyab-Baharan who is a music and concert producing company in Tehran. The International Permanent Fairground is located at the Chamran Highway. It is also known as the Tehran International Exhibition Center. You can find the original article „Lian Folk Band will perform Bushehri Music“ from the Financial of tribunes from the 17/08/2017 here. Here you can see a performance of the Lian Music Band on the 27th international Fadjr music festival 2012 in...

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Persische Gärten

Persische Gärten

Unter „Persischer Garten“ versteht man einen formalen Palast- oder Lustgarten in Iran. Der Garten hat einen derart wichtigen Stellenwert in der persischen Kultur, dass aus dem altpersischen Begriff „Paradaidha“, der als Synonym für den Begriff Garten verwendet wird, in unseren Breiten der Begriff „Paradies“ abgeleitet wurde. Die Geschichte des „Persischen Gartens“ reicht zurück bis in die Zeit des persischen Königs und Feldherrn Kyros II der Große (ca. 6 Jh. v. Chr.) zurück. Dieser ließ in jedem seiner Paläste einen Garten entstehen, als Ort von Privatheit aber auch als ein Zeichen von Größe und Macht. Es ist überliefert, dass diese Art Gärten auch zur Zeit der Sassanidenherrschaft vom 3. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. eine große Rolle spielten. Auch die Quadjaren ließen es sich nicht nehmen, aufwändige, schöne Gärten anzulegen. Bis heute erfreuen sich die Menschen in Iran an der Schönheit von Gärten und Parks. Wasser als Lebenselement hatte in vielen Gebieten der iranisch-persischen Reiche eine große Bedeutung und wurde hoch geschätzt und geachtet. In Form von Springbrunnen, Kanälen zur Bewässerung und Teichen und Seen war es in den Gärten zu finden. Durch den deutschen Arzt und Forschungsreisenden Engelbert Kämpfer wurden die Gärten dann durch seine veröffentlichten Zeichnungen safawidischer Gärten in Europa bekannt. Zu den wichtigsten Elementen persischer Gärten gehörten neben dem Wasser das Sonnenlicht, aus denen Formen und Muster entworfen wurden, ebenso Schattenplätze wie Bäume oder Büsche sowie verschiedene Gebäude wie Mauern oder Pavillons. In Iran gibt es noch einige schöne Gärten, die den traditionellen Formen der Persischen...

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Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Sie ist bekannt für ihre Werke „33 Bogen und ein Teehaus“ und „Das Mondmädchen“: Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Die Iranerin wird 1974 in Isfahan geboren, flieht gemeinsam mit ihrer Familie 1985 aus ihrem Heimatland Iran und kommt auf Umwegen schließlich nach Deutschland. Sie wächst in Heidelberg auf, absolviert ihr Abitur und beginnt anschließend ein Studium der Sozialpädagogik in Freiburg. Nach ihrem Abschluss mit Diplom arbeitet Zaeri-Esfahani mit Flüchtlingen im Landkreis Lörrach und zeigt großes Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleitung. Bis 2003 ist die Sozialpädagogin zudem verantwortlich für den Arbeitskreis Asyl B.-W. Im Jahr 2002 wird sie mit dem Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“ ausgezeichnet, das im Zusammenhang mit dem Projekt „Schüler für Flüchtlinge“ entstanden ist. Ab 2010 arbeitet die Iranerin beim Diakonischen Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt als Bildungsberaterin für den Verein „Netzwerke für Bildungspartner e.V.“ Für diese Tätigkeit erhält sie zwei Jahre später den Innovationspreis der Diakonie Baden für den Aufbau eines kostenlosen Dolmetscher-Pools für Baden-Baden und den Landkreis Rastatt. Im selben Jahr wird Mehrnousch Zaeri-Esfahani erstmals auch als Autorin tätig und schreibt sowohl Kurzgeschichten als auch Gedichte, die zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2016 bringt sie ihre Autobiographie „33 Bogen und ein Teehaus“ sowie den Roman „Das Mondmädchen“ auf den Markt und schreibt zudem Essays und Reden zu gesellschafts-politischen Themen. Bis heute zeigt sie aber weiterhin auch großes Engagement in ihrer Beschäftigung als Sozialpädagogin und ist u.a. bis 2016 als Trainerin und Referentin für interkulturelle Öffnung und ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung tätig. Seit 2017...

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„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

„Tarlan“ gewinnt den LiBeraturpreis 2017

Die iranische Schriftstellerin Fariba Vafi hat mit ihrem Werk „Tarlan“ den LiBeraturpreis 2017 gewonnen. Diese Auszeichnung ist ein Publikumspreis von Litprom, der jährlich an eine Autorin aus Afrika, Lateinamerika, Asien oder aus der arabischen Welt vergeben wird. Der LiBertaturpreis existiert seit 2013 und wird verliehen, weil die Übersetzungen aktueller Werke der Autorinnen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind auf dem deutschen Buchmarkt und die Frauen daher in medialer Hinsicht nur eine sehr geringe Aufmerksamkeit erhalten. Die Autorin Fariba Vafi wurde 1962 in Täbriz geboren und gehört zur Volksgruppe der Aserbaidschaner. Nach ihrem Wirtschaftsabitur verfasste sie Kurzgeschichten in persischer Sprache für verschiedene Literaturzeitschriften des Iran. Es folgten diverse Romane wie „Parande-ye-man“ (2002), „Tarlan“ (2006) „Hame-ye Ofoq“ (2011) oder auch „Baad az payan“ (2014). Die Iranerin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Teheran. In ihrem preisgekrönten Werk „Tarlan“ (ausgezeichnet mit dem Hushang-Golshiri-Preis und dem Yalda-Preis) beschreibt Vafi die Geschichte des jungen Mädchen Tarlans, das sich mit dem Ende der Schah-Regierung im Iran für ihren Grundsatz Gerechtigkeit einsetzt, und die in der Schule großes Engagement für linke Gruppierungen zeigt. Nach der Schule will sie nichts sehnlicher als Schriftstellerin zu werden. Doch schnell wird ihr bewusst, dass sich ihr Traum in der Krise der jungen islamischen Republik nicht erfüllen kann. Nachdem sie unzählige Bewerbungen für die verschiedensten Berufe abgeschickt und nirgends Erfolg hat, entschließt sie sich für eine Ausbildung zur Polizistin. Allerdings wird sie hier nicht glücklich und flieht mit Hilfe der Literatur und dem Schreiben aus ihrem Alltag. Detaillierte...

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