Bahman Nirumand

Bahman NirumandSein Leben bewegt sich zwischen zwei Nationen: Bahman Nirumand wird 1936 in Teheran geboren. Im Alter von 14 Jahren kommt er nach Deutschland und macht dort sein Abitur. Anschließend studiert er in München, Tübingen und Berlin Germanistik, Philosophie und Iranistik. 1960 promoviert er an der Universität Tübingen über Bertolt Brecht. Inhaltlich geht es um die Probleme der Verpflanzung des europäischen Dramas in die neupersische Literatur.

Danach kehrt er in den Iran zurück, wo er bis 1965 als Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Teheran tätig ist. Zwei Jahre später veröffentlicht er das Buch „Persien. Modell eines Entwicklungslandes“ und liefert damit Einblicke in die Schah-Diktatur. Damit stellt er sich auch gegen das Regime und flieht nach Deutschland. Bahman Nirumand reist erst 1979 wieder in den Iran und unterstützt dort die demokratische Opposition gegen Chomeini. Nur wenige Jahre später flieht er allerdings zum zweiten Mal nach Deutschland, diesmal vor der Diktatur der Mullahs.

2011 veröffentlicht er seine Autobiografie „Weit entfernt von dem Ort an dem ich sein müsste“. Bis heute kritisiert Bahman Nirumand die Menschenrechtsverletzungen in seiner Heimat, weswegen er auch noch immer in Berlin im Exil lebt.

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Seine Autobiografie „Weit entfernt von dem Ort an dem ich sein müsste“ gibt es hier zu kaufen.