Veranstaltung: Abend in Gemeinschaft

image001Am 27.11.2015 lädt die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Varrel und Stuhr von 19-22 Uhr zu einem „Abend in Gemeinschaft“ ein.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürger und Bürgerinnen herzlich eingeladen. Es spielt keine Rolle ob sie hier neu eingetroffen sind oder dauerhaft wohnen. An diesem Abend sollen alle Menschen miteinander sprechen und sich gegenseitig austauschen. Dabei ist es egal, welcher Kultur sie angehören oder woher sie stammen. Es geht darum, seine Sorgen miteinander zu teilen, aber auch dankbar und fröhlich zu sein. Außerdem können viele neue Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen werden, sodass auch nach dieser Veranstaltung noch ein Miteinander besteht. Die Botschaft lautet: „Brücken bauen für ein gutes Miteinander“

Zudem sollen die Bürger/-innen mehr voneinander erfahren und ein Verständnis füreinander entwickeln. Die verschiedenen Kulturen sollen einander näher vorgestellt werden, ihre Vielfältigkeit in Erfahrung gebracht und Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

Begleitet wird diese Veranstaltung von drei unterschiedlichen Musikgruppen: Iranische, jezidisch-kurdische und arabische Musik sollen für einen unterhaltsamen und stimmungsvollen Abend sorgen. Zum Schluss soll ein gemeinsames Lied gesungen werden, das den Titel „Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen…“ trägt und dessen erste Verse im beigefügten Flyer zu finden sind.

Natürlich gibt es auch etwas Kulinarisches und zwar ein „Buntes Buffet“, für das jeder etwas mitbringen kann.

Das Plakat zur Veranstaltung können Sie sich hier ansehen.

 

Pressestimmen

Die Regionale Rundschau berichtete am 23.11.2015 in dem Artikel „Die kleinen Unterschiede hier und dort“ (Stephen Kraut) von dem Stuhrer Abend in Gemeinschaft:

Das Hauptthema ist der Besuch von Emin Akbas, der einen Vortrag über seine Eingewöhnungszeit in Deutschland hielt, da er vor 25 Jahren aus der Türkei fliehen musste. Die Veranstaltung soll das Ziel haben, miteinander in Kontakt zu kommen und verschiedene Kulturen näher zu bringen. Auch Flüchtlinge seien herzlich Willkommen, daran teilzunehmen. Akbas, der im Jahr 2000 von Bremen nach Stuhr zog, schildert aber auch ganz klar, dass er seine Heimat und Eltern vermisste und verschiedene Arbeitstätigkeiten annahm, nur um sich abzulenken und nicht alleine zu sein. Anschließend bekam er eine Stelle als Lehrer für Kurdisch an einer Bremer Schule. Er betont, dass er hier in Deutschland eine große Unterstützung bekam und sich zu keiner Zeit als Fremder gefühlt habe. Seine erfolgreichen und positiven Erlebnisse will er nun auch an andere weitergeben und den Menschen vor Augen führen, dass die Probleme und Schwierigkeiten, die sie in ihrem Land erleben mussten, nun der Vergangenheit angehören und auch ihnen in Deutschland geholfen werden und für eine gute Integration gesorgt werden kann.

Der Abend in Gemeinschaft soll in jedem Fall das Ziel haben, die Kommunikation der verschiedenen Gruppen zu fördern. Das Konzept geht übrigens aus den iranischen Abenden hervor, die einer der Veranstalter, Horst Lilienthal zweimal im Jahr veranstaltet.

Den vollständigen Artikel „Die kleinen Unterschiede hier und dort“ können Sie hier nachlesen.

 

Die Kreiszeitung berichtete am 30.11.2015 in dem Artikel „Brücken bauen in verschiedenen Sprachen“ (Angelika Kratz) ebenfalls von dem ersten „Abend in Gemeinschaft“:

Die Idee zu diesem „Abend in Gemeinschaft“ ist durch Horst Lilienthal entstanden, der gemeinsam mit Pastor Robert Vetter „Brücken für ein gutes Miteinander“ bauen möchte. Seit 2010 gibt es bereits seine „Iranabende“, die das Land den Besuchern stets näher bringen. Gerade die aktuelle Flüchtlingslage soll Anlass dazu sein, dass man sich noch mehr austauscht und Kontakte miteinander knüpft, sich kennen lernt und mehr voneinander erfährt. Der Blick soll auf die verschiedenen Kulturen gerichtet und die Gemeinschaft gestärkt werden,

Den vollständigen Artikel „Brücken bauen in vielen verschiedenen Sprachen“ können Sie hier nachlesen.